Basler Schnitzelbänggler spotten über „No Billag“ und „BaZ“

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Der “Superbebbi” an der Basler Fasnacht 2017

Der Abstimmungskampf um die „No Billag“-Initiative wirft Wellen bis an die Basler Fasnacht. Die Vorlage beschäftigt nicht nur das Stimmvolk, sondern ist auch Vorlage dür die Basler Schnitzelbänggler. „S Bangg-Ghaimnis“ findet einen Vergleich zwischen den Folgen von „No Billag“ und einem Restaurant-Besuch:

 „Mir sind do letschti im me feine Beizli gsässe,
do hett am Nääbetisch ein Wiener Schnitzel g-ässe.
Me hett grad gseh das irgendöppis ihn duet quäle,
är hett denn reklamiert dass öbbis ihm duet fähle.
Dr Kellner hett denn Antwort gäh nach ere gwisse Zitt,
‚Jä sie händ No Billag gseit, denn gitts halt keini Frites‘“.

„Dr Spitzbueb“ und „D Bildsteerig“ haben ihre ganz eigene Vision, wie die Schweizer Fernsehwelt nach einem Ja zur „No Billag“-Initiative aussehen könnte:

„Wenn d Billag abgschafft wird – Oje!
Gitts numme no Reklame z gseh.
24 Schtund dasch vyyl,
Fischer Bettware Wädischwyyl“

 „Stimme d Schwizer bi No Billag Jo,
isch d Konsequänz vermuetlich esoo.
Griegsch allewyyl, schtellsch dr Färnseh ii,
numme Tele Blocher, Schtroof muess sii“.

Die Basler Schnitzelbänggler sind dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ein Blatt ist ihnen dabei ganz besonders in die Nase gestochen. Auch vier Jahre nach dem Kauf der Basler Zeitung durch eine Gruppe um Christoph Blocher und Markus Somm als Chefredaktor ist die BaZ immer noch ein beliebtes Schnitzelbangg-Sujet. „Dr Fährimaa“ und „D Stroofrichter“ suchen Parallelen zur Medizin:

“Wenn dr Somm schribbt, gitts nach rächts kuum no schpatzig,
är schribbt nitt halbbatzig, nei, är schribbt bazig.
Ich lies das nur no mit Händsche und Sunnebrille,
denn zwische de Ziile wimmlets vo Baz-ille“.

 ”E Fipronil-Ei am Salat, im Zmorgemiesli Glyphosat,
und machsch e Siesta spürs wie s Gift zum Näscht uss quillt.
Homöopathisch goht die Chose langsam über d Hutt in d Bloose,
bis sie z letscht de Mage-Darm-Trakt fillt.
Maage schpiele meint dr Dokter, denn gitts dört für anders Blatz,
körble wär d Alternative, do derfüür empfiehl i d BaZ“.

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Fasnacht am Radio: Von Abstinenz bis Vollprogramm

waggiswageAn den „drey scheenschte Dääg“ zeigen nicht nur die Basler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler vollen Einsatz, sondern auch die Radiosender und Webportale. Radio SRF 1 berichtet im Regionaljournal Basel/Baselland über das bunte Treiben auf den Basler Gassen und in den Beizen. Ein besonderes Radioexperiment ist nach der Fasnacht im SRG-Radio zu hören: Kulturredaktor Michael Luisier wagt ein besonderer Radio-Querschnitt. Ziel sei ein „Fasnachtshörbild“ vom Rümelinsplatz. Energy Basel wimdet sein Programm drei Tage lang voll und ganz der Fasnacht, von der Morgenshow bis zum Feierabend. Auch Basilisk berichtet. Radio X geht einen anderen Weg und bietet den Fasnachts-Abstinenzlern eine Alternative zu Cliquen und Guggenmusik. Im Radio und im Grenzwert-Club laden 72 DJ-Sets „vom Morge- bis zum Ändstraich“ zum tanzen und feiern ein. Ein Alternativprogramm hat auch das Webportal der TagesWoche: gesucht werden Personen und Orte, die #anderschtfasnacht machen. Daneben berichten auch die Webportale der Basler Zeitung, BZ Basel und barfi.ch von der Basler Fasnacht.

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Fasnacht im TV: Lokalsender haben Waggisnase vorn

morgestraichDas närrische Treiben in der Schweiz hat auch auf den Schweizer TV-Sendern Einzug gehalten. Seit dem Schmutzigen Donnerstag überträgt der Tele 1 alle Höhepunkte der Luzerner Fasnacht, ausserdem hat der Zentralschweizer TV-Sender Livecams an den Hotspots der Luzerner Fasnacht montiert. Das Schweizer Fernsehen widmet der Luzerner Fasnacht zwei Stunden. Am Montag ab 14 Uhr wird der Güdismontag-Umzug auf SRF 1 live übertragen, moderiert von Marco Thomann. In der anderen Fasnachts-Hochburg Basel überträgt der Lokalsender Telebasel alle wichtigen Eckpfeiler der Fasnacht live. Ausserdem zeigen die Basler Fernsehmacher die Liestaler Fasnacht und den Chienbäse-Umzug. Am Samstagabend nach der Fasnacht flimmert der 90-minütige Querschnitt zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr über die Bildschirme. Im SRF ist die Basler Fasnacht am Montagnachmittag ab 14 Uhr zu sehen, kommentiert von Eva Nidecker. Der einstündige SRF-Querschnitt wird im Samstag-Vorabendprogramm ab 18:10 Uhr versendet.

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“No Billag”-Gegner auf Titelseite, Blick macht SRF-Marathon

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Quelle: twitter.com/operationlibero

„No Billag“-Gegner auf 20 Minuten-Frontseite. Die Pendlerinnen und Pendler sind am Donnerstagmorgen auf der Titelseite der Pendlerzeitung 20 Minuten mit einem ungewöhnlichen ganzseitigen Inserat konfrontiert worden. Die Polit-Gruppierung „Operation Libero“ hat nach einen erfolgreichen Crowdfunding für 164’764.05 Franken ein ganzseitiges Inserat auf der 20 Minuten-Titelseite geschalten. Im Inserat werden die gängigsten Argumente der „No Billag“-Befürworter aufgegriffen und gekontert. Gestaltet ist die Seite im Stil der Kommentarspalten der  20 Minuten-Onlineartikel. +++

Blick testet 15 Stunden lang SRF-Sender. „Alle reden von ‚No Billag‘, wir schauen hin“. Unter diesem Titel wagen die Blick-Reporter Flavia Schlittler und Daniel Leu das grosse TV- und Radio-Experiment. Seit 9 Uhr morgens schauen und hören die People-Redaktorin und der Sport-Redaktor die Programme der SRG und werden dabei non-stop gefilmt. Auf der Blick-Webseite kann das Publikum das Experiment per Livestream verfolgen. Dabei werden Schlittler und Leu von prominenten Gästen wie Irina Beller besucht. (Danke an den Hinweisgeber S.D.) +++

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Vorsprung für “No Billag”-Gegner, Late-Night für Mona Vetsch

tvbildschirmblau2„No Billag“-Umfrage: Gegner legen zu. Auch die zweite Umfrage im Auftrag des Tages-Anzeigers zur „No Billag“-Initiative zeigt ein klares Nein der Stimmbevölkerung. Derzeit würden 61 Prozent der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Initiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren ablehnen, 36 Prozent würden ein Ja in die Urne legen. Damit hat das Nein-Lager gegenüber der letzten Umfrage zwei Prozent dazu gewonnen, die Befürworter haben zwei Prozent verloren. Die “No Billag”-Befürworter hoffen jetzt auf eine starke Schlussmobilisierung, wie Thomas Juch vom „No Billag“-Initiativkomitee gegenüber dem Tages Anzeiger sagt. Matthias Aebischer vom Nein-Komitee warnt davor, die Hände zu früh in den Schoss zu legen. Es gehe um viel Geld: „da entscheiden am Ende vielleicht viele anders, als sie noch in der Umfrage angegeben haben“. +++

Olympia-Late Night für Mona Vetsch. Während den Olympischen Winterspielen begrüsst Vetsch zur späten Stunde ihre Gäste zum Late Night-Talk in einem koreanischen Strassen-Restaurant. Als erster Gast am 9. Februar hat sich Christa Rigozzi angemeldet. Weitere Gäste werden Vreni Schneider, Fabian Unteregger und Hausi Leutenegger sein. Ausserdem treten Comedian Charles Nguela und Radiomoderator Philippe Gerber testen verschiedene olympischen Sportarten und treten in einem Wettbewerb gegeneinander an. +++

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Stress nach “No Billag”-Arena, Late Night-Show für Klaas

billagAnzeigen und Beschwerden nach No Billag“-Arena. Bereits vor der Sendung am letzten Freitag soll es hinter den Kulissen zwischen Arena-Moderator Jonas Projer und „No Billag“-Initiant Oliver Kessler zu Meinungsverschiedenheiten gekommen sein, wie verschiedene Medien berichten. Nach der Sendung beschwerten sich Kessler und viele „No Billag“-Befürworter in den sozialen Medien über die Art und Weise, wie Projer die Sendung geleitet habe. Projer seinerseits hat bei der Polizei Strafanzeige gegen einen Twitterer gestellt, berichtet persoenlich.com. Dieser soll den „Arena“-Moderator mit dem Tod bedroht haben. Auch Kessler soll bedroht worden sein, wie der Blick berichtet. Ein Nachspiel dürfte die Sendung auch für den SRF-Ombudsmann Roger Blum haben. Dieser sei mit einem Dutzend Beschwerden eingedeckt worden, normalerweise seien es bei einzelnen Sendungen eine bis drei Beschwerden. +++

Basler wird Chef von toxic.fm. Roland Wegner wird Programmleiter beim St. Galler Alternativsender. Mit der neu geschaffenen Stelle solle die langfristige Themenplanung verbessert werden, teilt der Sender mit. Wegner kann auf eine lange Karriere beim Radio zurückblicken. Er war unter anderem im SWR, beim SRF und bei Radio Basilisk tätig. +++

ProSieben startet Late Night-Show mit Klaas Heufer-Umlauf. Am 12. März soll das neue wöchentliche Format jeweils am Montagabend nach 23 Uhr ausgestrahlt werden. Die neue Show mit Heufer-Umlauf soll „Late Night Berlin“ heissen und alle klassischen Late Night-Elemente enthalten: der Moderator kommentiert die Ereignisse der Woche, dazu kommen prominente Gäste, untermalt wird das Ganze von einer Studioband. Heufer-Umlauf selbst kommentiert seine neue Sendung kurz und knapp mit: „Jetzt haben wir den Salat“. +++

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Annina Frey verlässt SRF, Promi-Werbespot gegen “No Billag”

Annina Frey verlässt „Glanz & Gloria“. Die Basler Moderatorin verlässt nach 11 Jahren das SRF-Peoplemagazin „Glanz & Gloria“ auf Ende April. Sie habe beschlossen, ihr Leben „nochmals neu zu sortieren und einen Schritt weiterzugehen“. Nun werde nach einer Nachfolgerin gesucht. „Wir wünschen uns eine people-affine Journalistin, die zusätzlich auch gern moderiert”, erklärt die Glanz & Gloria“-Redaktionsleiterin Paola Biason in einer Mitteilung. Die Nachfolge solle „in den kommenden Monaten geregelt“ werden. +++

Anti-„No Billag“-Spot mit 33 Schweizer Promis. Bekannte Namen wie Birgit Steinegger, Baschi, Luca Hänni oder Ursus und Nadeschkin sind in einem Spot zu sehen, der sich für ein Nein zur „No Billag“-Initiative einsetzt. Darin wettert ein Mann an einer Bar über die Billag-Gebühren. Nach und nach schalten sich die Promis ein und versuchen, den Mann mit Argumenten zu überzeugen. Vorlage ist ein Spot der BBC von 1985, wo Monty Python-Mitglied John Cleese die Rolle des Mannes an der Bar übernimmt. +++

Radiosender FM4 vor dem Aus? Dem beliebten Jugendsender des österreichischen Rundfunks ORF droht 2019 das Aus. Über entsprechende Gerüchte schrieb am Mittwoch die österreichische Zeitung „Falter“. Offizielle Begründung sei die angebliche „Nichterfüllung des Bildungsauftrags“. Der ORF dementiert auf Anfrage des „Falters“ die Abschaltpläne. Ein Stiftungsrat der FPÖ wird allerdings mit dem Satz zitiert, eine Einstellung sei „rein theoretisch denkbar“. +++

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SRF 3 ohne Nik Hartmann, “No Billag”-Arena, SDA streikt weiter

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Copyright: SRF/Claudia Herzog

Radio-Aus für Nik Hartmann. Mitte März werde der 45-jährige Moderator zum letzten Mal im Tagesprogramm von SRF 3 zu hören sein, heisst es in einer Mitteilung. Er „möchte sein Engagement bei SRF neu bündeln“ und zieht sich deshalb vom Radiomikrofon zurück. Für Spezialprojekte und Sondereinsätze werde er aber auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Dem Fernsehpublikum bleibt Hartmann erhalten. Er werde bis Ende Jahr in den TV-Shows „SRF bi de Lüt“ und „Hüttengeschichten Spezial“ zu sehen sein. Hartmann war seit 1999 als Radiomoderator bei SRF 3 zu hören, bis 2001 in der Morgensendung “Vitamin 3″. +++

„No Billag“-Arena zum Dritten. Diesen Freitagabend wird in der SRF-Polittalk-Runde bereits zum Dritten Mal innert weniger Monate über die mögliche Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren diskutiert. Bereits Anfangs November und Anfangs Januar disktutieren Befürworter und Gegner der „No Billag“-Initiative in der „Arena“ mit Jonas Projer. Diesmal sollen unter anderem Bundesrätin Doris Leuthard und “No Billag”-Initiant Oliver Kessler die Klingen kreuzen. +++

SDA-Streik geht weiter. Auch am Mittwoch werde die Belegschaft der Schweizer Nachrichtenagentur gegen den angekündeten Stellenabbau streiken. Bisher gäbe es kein Gesprächsangebot des Verwaltungsrates, teilen die Streikenden auf Twitter mit. Die Arbeitsniederlegung der SDA-Mitarbeitenden am Dienstag hat viele Tageszeitungen und Nachrichtenportale betroffen. Hintergrund ist ein geplanter Abbau von 40 der ingesamt 150 Vollzeitstellen. +++

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Neue Umfragen: knappes bis klares Nein für „No Billag“

billagDie „No Billag“-Initiative hat knapp fünf Wochen vor der Abstimmung einen schweren Stand beim Stimmvolk. Das zeigt die neuste Umfrage von gfs.bern im Auftrag von SRF. Derzeit würden 60 Prozent ein Nein in die Urne legen, nur 38 Prozent würden der Initiative zustimmen, zwei Prozent zeigen sich unentschlossen. Weil im November keine Abstimmungen stattfanden, wäre der Abstimmungskampf um „No Billag“ schon sehr früh gestartet – und hat hohe Aufmerksamkeit erhalten. Darum hätten auch 74 Prozent der Befragten bereits eine feste Stimmabsicht. Für die Umfrage wurden zwischen dem 8. und 8. Januar insgesamt 1201 Wählerinnen und Wähler in der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin befragt. Weniger deutlich ist das Resultat bei einer Umfrage der Firma Marketagent im Auftrag von Tamedia, berichten Blick und persoenlich.com. Hier lehnen „nur“ 51,4 Prozent der Befragten die „No Billag“-Initiative ab. Befragt wurden 1233 Stimmberechtigte Personen in der Deutschschweiz und der Romandie. Das Tessin wurde bei der Umfrage offenbar nicht berücksichtigt.

Giacobbo/Müller schalten sich ein
Inzwischen haben sich Viktor Giacobbo und Mike Müller in den Abstimmungskampf eingeschalten. Die beiden Ex-SRF-Satiriker lassen in einem Sketch für das Nein-Lager ihre beiden Figuren Hanspeter Burri und Fredi Hinz wiederaufleben. Dort diskutieren die beiden Charaktere über die „No Billag“-Initiative und kommen zum Schluss, das die Initiative eigentlich „No-unabhängige-News-No-Skirennen-No-Echo-der-Zeit-No-Hörbehindertensendungen-No-Rätoromanisch-No-Fernsehserien-No-34-Lokalsender-No-Volksmusik-aber-Ja-ausländische-Sender“ heissen müsste. Hinter dem Videoclip steckt das Komitee „Nein zum Sendeschluss!“

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“No Billag”-Initianten wollen “Plan B” mit Abo-Gebühren, Werbung und Steuergeldern

billagWer in Zukunft die SRG-Programme sehen wolle, solle dafür via Kabelnetz-Gebühren bezahlen. Ein Paket mit den SRG-Sendern soll je nach Variante 96, 168 oder 216 Franken kosten. So stellen sich die „No Billag“- Initianten die Zukunft nach einem Ja zur Initiative vor. Neben den Abo-Gebühren solle im Schweizer Fernsehen „mehr Werbung“ gezeigt werden. Angesichts des TV-Marktes ein „eher unrealistisches Szenario“, wie selbst die Initianten zugeben. Ausserdem solle der Bund und die Kantone zwischen 50 und 300 Millionen Franken einschiessen. Und das, obwohl die „No Billag“-Initiative Subventionen für Radio- und Fernsehsender verbietet. Für die SRG-Radiosender sieht der Zukunftsplan der „No Billag“-Befürworter Radiowerbung vor, die privaten Radio- und TV-Sender mit Empfangsgebühren tauchen im “Plan B” dagegen nicht auf. Bei den Gegnern der „No Billag“-Initiative stossen diese Vorschläge erwartungsgemäss auf wenig Begeisterung. Die Kommentare auf Twitter sind dementsprechend eindeutig:

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