Barfi.ch sucht Solidarität, Verstärkung für Nau Basel

ComputerRetten Solidaritäts-Inserate barfi.ch? Das Newsportal von Christian Heeb startet einen neuen Anlauf, um seine finanzielle Zukunft zu sichern. Wenn man jetzt nichts unternehme, werde barfi.ch „aus der Medienlandschaft verschwinden“, schreiben die Macher. Die neuste Idee sind sogenannte „Solibarfi“-Inserate. Die regionalen Unternehmen sollen Solidaritäts-Inserate schalten, ihr Inserat wird dann mit dem „Solibarfi“-Logo versehen. +++

Verstärkung für Nau Basel. Das Onlineportal machte vor einigen Tagen Schlagzeilen, als der Abgang von drei Redaktorinnen und Redaktoren in der Basler Nau-Redaktion bekannt wurde, darunter Redaktionsleiter Fabio Back. Nun vermeldet Nau Neuzugänge im Team, darunter der Basler Brendan Bühler, wie persoenlich.com berichtet. Die Arbeitsorte seien variabel, die journalistischen Einsätze würden dort Sinn machen, „wo die Leute ihre Stärken ausspielen können. Das kann thematisch, situativ oder regional sein“, so Nau-Chefredaktor Micha Zbinden gegenüber persoenlich.com. +++

„Ninja Warrior Switzerland“ startet Casting. Im Herbst soll der Schweizer Ableger der Extremsport-Wettkampfshow bei TV24 starten, an diesem Wochenende finden die ersten Castings statt. In luftiger Höhe auf 3000 Meter werden die möglichen Kandidatinnen auf dem Schilthorn auf Herz und Nieren geprüft. Zwei Wochen später werden in Greifensee in Zürich zwei weitere Castings stattfinden. +++

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Eishockey als Strassenfeger, Reaktionen auf Spendenaufruf

eishockey2Quotenerfolg für SRF dank Eishockey-WM. Das Finale der Eishockey-Weltmeisterschaft zwischen der Schweiz und Schweden sahen 1,075 Millionen Eishockey-Fans, der Marktanteil lag bei 54 Prozent, wie das Schweizer Fernsehen mitteilt. Während des Penaltyschiessens stieg nicht nur die Dramatik, sondern auch die Einschaltquoten. Den Höhepunkt des Finalkampfes sahen sogar 1,418 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch der Empfang der Schweizer Eishockey-Nati am Zürcher Flughafen auf SRFinfo verfolgten 92’000 Personen, der Marktanteil betrug 54 Prozent. +++

“Überwältigende Reaktionen” auf Spendenaufruf von barfi.ch. Das Newsportal von Christian Heeb hat sich letzten Donnerstag mit einem dramatischen Appell an seine Online-Leserschaft gewandt. Die finanzielle Situation sei „ebenso ernst wie dringend“. Es seien darauf „grossartige, schriftliche Reaktionen“ gekommen, und: „ausnahmslos positive, unterstützende und ermutigende Worte“. Ob neben warmen Worten auch genügend Geld zusammen gekommen ist, das wolle man nach den Pfingstferien prüfen. +++

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Mario Torriani wird Moderator bei „Schweiz aktuell“.

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Copyright: SRF/Miriam Künzli

Vom Radiomikrofon zurück ins Fernsehstudio: der Radiomoderator und SRF 3-Moderationsleiter Mario Torriani wird ab Spätsommer Aushängeschild des Vorabendmagazins „Schweiz aktuell“. Das teilt das Schweizer Fernsehen mit. Torriani wird Nachfolger von Otmar Seiler, der das Schweizer Fernsehen verlässt und in die Privatwirtschaft wechselt. Torriani startete seine Medienkarriere in den späten 80ern als Redaktor und Moderator beim zweisprachigen Bieler Radiosender Canal 3 und wechselte danach zu Radio 24. Erste Fernseherfahrungen sammelte er als Redaktor und Moderator der Quizsendung „Blöff“ bei Schawinskis Tele 24. Seit 1999 moderiert der 42-Jährige bei SRF 3. von 2007 bis 2011 moderierte er auch die Wissensendung „Einstein“ im Schweizer Fernsehen.

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Spendenaufruf von Barfi.ch, Gerüchte um Tamedia

ComputerBarfi.ch bittet Leserschaft um Spenden. Das Online-Newsportal von Christian Heeb wendet sich mit einem dramatischen Spendenaufruf an seine Leserschaft. Unter dem schwarzhumorigen Titel „Bitte keine Blumen aufs Grab!“ beschreibt barfi.ch die eigene Situation als „ebenso ernst wie dringend“. Das Ziel sei eine „schwarze Null“, aber man brauche auch Geld für den Plan, „das digitale barfi.ch mit einem Printteil zu kombinieren“. Doch das brauche Zeit und „weitere Partner“. Das Newsportal von Christian Heeb startete Ende Juli 2015 (Bachmediennews berichtete). +++

Entlassungswelle bei Tamedia? Der Zürcher Medienkonzern stehe vor der „grössten Massenentlassung in der Schweizer Mediengeschichte“, behauptet das Onlinemagazin „Republik“. Die Tamedia-Manager würden bis 2020 ein Rückgang der Einnahmen von 30 Prozent erwarten. Folge davon sei ein Abbau von 140 bis 160 Stellen, rechnet das Magazin „Republik“ vor. Die Kündigungswelle werde nach den Sommermonaten erwartet. +++

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Abgänge bei Nau Basel, Fetz geht zu Schawinski

ComputerAderlass bei Nau Basel? Redaktionsleiter Fabio Back sowie eine Reporterin und zwei Praktikanten hätten das Unternehmen verlassen, wie das Newsportal des Lokalsenders Telebasel berichtet, übrig geblieben sei gerade mal ein Praktikant. Auslöser der Abgänge sei die Berichterstattung über den Stromausfall im St. Jakob-Park, mutmasst Telebasel. Am 7. März schrieb Nau-Chefredaktor Micha Zbinden, die FCB-Fans seien für den Stromausfall verantwortlich gewesen. Eine Aussage, für die sich Zbinden nach massiven Protesten der FCB-Fans entschuldigen musste. Die Nau-Medienstelle bestätigt gegenüber Telebasel die vier Abgänge auf der Basler Redaktion, betont aber, Basel werde „weiterhin journalistisch und mit Freude betreut“. +++

Anita Fetz geht zu Schawinski. Weibliche Gäste sind eher selten zu Gast in Roger Schawinskis SRF-Talkshow, Gäste mit Basler Wurzeln noch seltener. Am Montag erfüllt Anita Fetz gleich beide Voraussetzungen. Die abtretende Baselstädtische SP-Ständerätin wird mit Schawinski über das Geldspielgesetz, die Überalterung im Ständerat und das angebliche „Macker-Problem“ von SRF debattieren. +++

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Wirbel um SRF-Beitrag, Glanz & Gloria mit Sondersendung

tvbildschirmblau2Wirbel um angeblich gestoppten SRF-Bericht. Ein geplanter und teilweise bereits gedrehter Beitrag von Schweiz aktuell über den Umzug des Radio-Umzugs von Bern nach Zürich sei von der SRF-Chefetage gestoppt worden. Diesen Vorwurf erhebt das Newsportal Klein Report und schreibt sogar von “interner Zensur”. Ein Interview sei bereits gedreht, weitere Gespräche kurzfristig abgesagt worden. Es habe die Idee für einen Beitrag gegeben, zu dem „erste Recherchegespräche geführt wurden“, so Stefan Wyss, stellvertretender Leiter der SRF-Medienstelle gegenüber dem Klein Report. Es habe sich aber rausgestellt, dass es „keine wesentlichen Neuerungen zu berichten gab, es wäre höchstens die Wiederholung von bereits bekannten Positionen gewesen“. +++

„Glanz & Gloria“ plant Sondersendung. Für die königliche Hochzeit zwischen Prinz Harry und Meghan Markle rührt das Schweizer Fernsehen mit der grossen Kelle an. In einer „Glanz & Gloria“-Spezialsendung berichtet das Schweizer Fernsehen am 19. Mai ab 11 Uhr morgens von den Hochzeits-Feierlichkeiten in London. Kommentiert wird die Sendung von Dani Fohrler und Royalexperte Andreas C. Englert, als Gäste sind unter anderem Tagesschau-Moderatorin Katja Stauber und Style-Chefredakteurin Sabina Hanselmann-Diethelm im Studio. +++

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SRF am Song Contest, Sarah Bachmann bei Nau

tvbildschirmblau2SRF mit Aeschbacher und Satire am ESC. Das Schweizer Fernsehen berichtet auch dieses Jahr wieder grossflächig vom Eurovision Song Contest. Der ESC wird in diesem Jahr in Lissabon stattfinden. Die Schweizer Kandidaten, das Geschwister-Popduo „Zibbz“ muss sich zuerst im Halbfinale durchsetzen. Der wird am 8. Mai ab 21 Uhr auf SRFzwei übertragen. Der eigentliche Höhepunkt (mit oder ohne Schweizer Beteiligung) ist dann aber der Finale des europäischen Gesangswettbewerb am Samstag, 12. Mai um 21 Uhr auf SRF 1. Kommentiert wird das Ganze von Sven Epiney, als Alternative sind im Zweikanalton Stefan Büsser und Jonny Fischer mit einem „satirischen Alternativkommentar“ zu hören. Für den Warm-Up zum ESC-Finale sorgt Kurt Aeschbacher mit einer Spezialausgabe seiner Talksendung. +++

„Sara machts“ jetzt bei Nau. Fernsehmoderatorin Sara Bachmann arbeitet ab August als Moderatorin und Reporterin für das Nachrichtenportal Nau. Bekannt wurde Bachmann mit ihrem Format „Sara machts“ bei diversen Lokalfernsehstationen. Nau-Chefredaktor Micha Zbinden bezeichnet seinen neusten Zuzug als „Transfer-Coup“. Mit ihrer witzigen, quirligen und frechen Art passt sie ausgezeichnet zu uns“. Ausserdem bringe die 38-jährige viel Erfahrung mit, so Zbinden in einer Mitteilung. +++

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Barfi.ch bangt um Zukunft, SMA reagiert auf “Echo”-Aus

Computerbarfi.ch vor dem Aus? Das Newsportal von Christian Heeb sieht seine „weitere Existenz stark gefährdet“, wie es in einem Artikel am Mittwoch heisst. Ohne Partner könne man „nicht weiter existieren“. Die Initianten seien „offen für sämtliche Vorschläge und Gespräche im Hinblick auf eine tragbare Lösung“. Sonst werde eine „freie, unabhängige, weder einem politischen Lager, noch Ideologien verpflichtete Stimme verstummen“. Die barfi.ch-Fans auf Facebook nehmen Anteil und bringen Lösungsvorschläge wie ein Abo-Modell oder Crowdfunding ins Spiel. Die Redaktion bedankt sich via Facebook und teilt mit, alle eingehenden Ideen zu sammeln. +++

„Swiss Music Awards“ reagiert auf „Echo“-Aus. Nach dem Eklat um zwei deutsche Gangstarapper erklären die Veranstalter, der deutsche Musikpreis „Echo“ werde abgeschafft. Die Marke sei so stark beschädigt worden, dass man nun einen kompletten Neuanfang brauche. Beim Schweizer Pendant, den „Swiss Music Awards“ will man nicht so weit gehen, aber doch das Reglement anpassen, wie Organisator Oliver Rosa gegenüber Radio 1 erklärte. +++

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Böhmermann wird “Struwwelpeter”, Präsidialer Besuch im SRF

Böhmermann verfilmt Kinderbuch-Klassiker. Unter dem Titel „Dr. Böhmermanns Struwwelpeter dreht Jan Böhmermann und sein Team eine neue, moderne Version des Kinderbuchs-Klassikers. Der Film soll am Freitag, 8. Juni im ZDF gezeigt werden und aus vier Teilen bestehen: „Die Geschichte vom Hans Guck-in-die-Luft“, „Die Geschichte vom Daumenlutscher“, „Die Geschichte vom fliegenden Robert“ und „Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“. Neben Böhmermann werden unter anderem Annette Frier, Ralf Kabelka, Larissa Riess, Florentin Will und William Cohn vor der Kamera stehen. Ein ähnliches Projekt verfilmte Böhmermann und sein Team bereits im letzten Jahr. Unter dem Titel: „Letzte Stunde vor den Ferien“ wurden damals die Literaturklassiker „Faust“, „Effie Briest“, „Die Verwandlung“ und „Die Physiker“ neu verfilmt. +++

Hoher Besuch live im SRF. Das Schweizer Fernsehen überträgt den Staatsbesuch des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter-Steinmeier in der Schweiz live. Ab 14:55 Uhr zeigt SRF 1 den Staatsempfang auf dem Münsterplatz in Bern. Die anschliessende Medienkonferenz wird ab 16 Uhr auf SRF info live übertragen. +++

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Angst und Kampfansage: Reaktionen auf den BaZ-Verkauf

baz

Verkauft: Frontseite der Basler Zeitung vom 18. April

Die Meldung war zwar keine wirkliche Überraschung mehr, hat aber trotzdem (weit über die Kantonsgrenzen) ein grosses Echo ausgelöst: Christoph Blocher verkauft die Basler Zeitung an die Tamedia und bekommt im Tausch das „Tagblatt der Stadt Zürich“ und eine unbekannte Geldsumme. Die Basler Politik reagiert mit einer Mischung zwischen Angst und Hoffnung auf die Neuigkeit. Er befürchte einen „Linksrutsch in der hiesigen Medienlandschaft“, so Eduard Rutschmann, Vizepräsident der Baselstädtischen SVP. Der Basler Medienminister und SP-Regierungsrat Christoph Brutschin hofft, das „möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden“. Die Aktion „Rettet Basel“ bedankt sich in einem Tweet bei allen „Baslerinnen und Baslern, die sich in den letzten Jahren gegen die Vereinnahmung des Medienplatzes Basel durch rechtsnationale Kreise engagiert haben“.

Wie reagieren BZ Basel und TagesWoche?
Christian Mensch rechnet in einem Kommentar in der BZ Basel mit der Blocher-Ära der Basler Zeitung ab. Sein „politisch-publizistisches  Projekt“ in Basel sei gescheitert. „Überregional blieb sie (die BaZ) so unbedeutend wie zuvor“. Es sei nun an der Tamedia, “es besser zu machen”. Sybille Schürch, Geschäftsführerin der TagesWoche macht in ihrem Kommentar fast schon eine Kampfansage. Die TagesWoche sei „in Zukunft die einzige echte Basler Zeitung“. Und weiter: „Basel steht vor der Wahl: will die Stadt nur Massenware aus Zürich und Aarau – oder will sie auch eine eigene Stimme“.

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