Formel 1 im SRF, Roger gegen Markus, Genial daneben

tvbildschirmblau2Formel 1 bleibt beim SRF. Das Schweizer Fernsehen hat sich die TV-Rechte für den Formel 1-Zirkus bis 2019 gesichert. Das berichtet der Klein Report. Wie tief SRF dafür in die Taschen greifen musste, erfahren die Gebührenzahler*innen aber nicht. „Über die Vertragsdetails haben die Partner Stillschweigen vereinbart“, heisst es von Seiten SRF. Neben der Formel 1 hat SRF auch die TV-Rechte für die Motorrad-Rennen bis 2021 verlängert. +++

Roger gegen Markus im TV. Seit einiger Zeit duellieren sich Roger Schawinski und Markus Somm jeden Montag bei Radio 1. Nächsten Montag werden sich der Radio-Pionier und der BaZ-Chef auch im Fernsehen duellieren. Bei Schawinskis gleichnamiger TV-Talk-Show. Zankapfel der Sendung wird US-Präsident Donald J. Trump sein. Schawinski und Somm ziehen nach den ersten zwei Monaten seiner Präsidentschaft eine Zwischenbilanz. +++

Erfolgreiches Comeback für „Genial daneben“. Nach den ersten drei Ausgaben der Neu-Auflage der Comedy-Rateshow mit Hugo Egon Balder kann Sat.1 eine positive Zwischenbilanz ziehen. Die dritte Ausgabe am Freitagabend sahen 2,6 Millionen Zuschauer*innen. Die Quote lag bei 8,4 Prozent. Bereits die ersten beiden Ausgaben von „Genial daneben“ verhalfen Sat.1 zu erfreulich hohen Einschaltquoten. +++

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Mona Vetsch wieder im TV, UPC startet Sportsender

tvbildschirmblau2TV-Comeback für Mona Vetsch. Für die Dok-Serie „Auf und davon Spezial“ kehrt Radiofrau Mona Vetsch vor die Fernsehkameras zurück. Acht Jahre nach der ersten Staffel besucht Mona die Auswanderer von damals in Australien, Florida, Bali und Schweden. Besonders hart hat das Schicksal die Schweizer Auswanderer in Italien getroffen: sie wurden von einem Erdbeben getroffen und leben seither in einem Wohnwagen. +++

Neuer Schweizer Sport-TV startet im Sommer. Der kostenlose UPC-Sender „MySports HD“ zeige pro Woche mindestens ein Spiel der Schweizer Eishockey-Liga, so eine Sprecherin gegenüber dem Klein Report. Wer mehr Eishockey sehen will, müsse das MySports-Senderpaket bei UPC abonnieren. Was die Sportsender kosten sollen, darüber wolle die UPC „noch keine Auskunft geben“. +++

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SRF-Comeback für Ansager, MTV verleiht TV-Award

2013-08-14 15.35.01SRF holt Programmansager zurück. Die Zeiten, wo die Vorschau auf das tägliche Fernsehprogramm noch von etwas hüftsteifen Ansager*innen verkündet wurde, ist längst vorbei. Nicht ganz: zumindest für eine Woche holt das Schweizer Fernsehen die Ansager*innen zurück. In der letzten Märzwoche vom 25. März bis 1. April verkünden Schweizer Comedians wie Emil Steinberger, Michael Elsener oder Dominic Deville jeweils um 20 Uhr das Abendprogramm. Damit will SRF Werbung machen für seine Humor-Woche mit einem Dok-Film über Divertimento oder der Spezialsendung der welschen Satiresendung „26 Minutes“. +++

Schweizer Comedian bekommt Sat.1-Show. Der schweizerisch-deutsche Doppelbürger Antoine Monot jr. wird ab dem 14. April mit seiner ersten eigenen Sketch-Comedy-Show „Knallerkerle“ beim deutschen Privatsender Sat.1 zu sehen sein. Vorlage für das Format ist die bereits seit Jahren erfolgreiche Sketch-Comedy-Reihe „Knallerfrauen“ mit Martina Hill. +++

MTV Movie Awards neu auch für TV-Serien. Der Filmpreis des TV-Senders MTV wird pünktlich zu seinem 25. Geburtstag erweitert. Neu werden neben den besten Hollywood-Produktionen auch die erfolgreichsten TV-Serien ausgezeichnet, berichtet wunschliste.de. Deshalb wird die Preisverleihung neu auch „MTV Movie & TV Awards” heissen. Die diesjährige Verleihung findet am 7. Mai im Shrine Auditorium in Los Angeles statt. +++

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SRF-Arena knackt Beschwerde-Rekord

Noch nie in der 25-jährigen Geschichte der SRG-Ombudsstelle habe es mehr Beschwerden wegen einer einzelnen Sendung gehagelt als für die Arena vom 24. Februar. Das berichtet persoenlich.com. Damals diskutierte Moderator Jonas Projer mit seinen Gästen über das Thema „Trumps Krieg gegen die Medien“. Vor allem mit Talkgast Daniele Ganser kam Jonas Projer öfters ins Gehege. Genau diesen Disput bemängelte die Mehrheit der 492 Beschwerden. Man habe Ganser als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet. „Etliche“ Reklamationen seien allerdings einheitlich formuliert. Deshalb könne vermutet werden, dass die Reklamationen von Ganser und seinen Followern über die sozialen Medien angefeuert wurden.

Bisheriger Rekordhalter entthront
Mit fast 500 Beschwerden hat die Arena übrigens Roger Schawinski vom Thron gestossen. Mit seinem Streitgespräch mit Satiriker Andreas Thiel im 2014 war Schawinski bisheriger Beschwerde-Rekordhalter in der SRG.

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ProSieben gehackt, Comeback für Gress, Untertitel-Zwang

Hackerangriff auf ProSieben & Co. Eine Hackergruppe, die offenbar die türkische Regierung unterstützt, hat am Mittwoch diverse Twitter-Konten von Organisationen wie Amnesty International, aber auch von Prominenten wie Klaas Heufer-Umlauf gehackt und gekaperte Tweets abgesetzt mit Anfeindungen gegen Deutschland und Holland, gespickt mit einem Hakenkreuz. Auch der TV-Sender ProSieben war von diesem Hacker-Angriff per Twitter betroffen:

Gilbert Gress: Comeback als TV-Experte. Jahrelang war Gress als Fussballexperte im Schweizer Fernsehen zu sehen. Für die Sendung „Der Match“ trainierte er sogar eine Fussballmannschaft bestehend aus Schweizer Promis wie Baschi, Stress oder Toni Brunner. Nach der Fussball-WM 2014 sei er vom Schweizer Fernsehen “abgesägt” worden, schreibt der Klein Report. Nun gibt Gress sein Comeback beim Privatsender TV24 bekannt. Für die Quali-Spiele zur WM 2018 wird er zusammen mit Murat Yakin als Experte im Einsatz sein. +++

Auch 3+ und TV24 müssen Untertitel anbieten. Nicht nur die konzessionierten TV-Sender wie zum Beispiel Telebasel müssen ab April Untertitel für Gehörlose anbieten, sondern auch TV-Stationen ohne Konzession. Das berichtet persoenlich.com. Die Rede ist von „wöchentlich einer Sendung“. Bei Telebasel ist der Aufwand noch grösser, wie die Basler Zeitung berichtet. Der Sender muss seine tägliche Newssendung ab der ersten Wiederholung mit Untertitel anbieten. Das bedeute viel Aufwand für den Sender: mehr Personal, Schulung der Mitarbeitenden und neue Computerprogramme, so der Telebasel-Geschäftsführer Dominik Prétôt. +++

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Billag darf keine Radio- und TV-Gebühren mehr eintreiben

tvbildschirmblau2Auf ihrer Homepage stellt sich die Billag als „Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren“ vor. Damit ist bald Schluss. Ab 2019 darf die Billag keine Rechnungen mehr für den Radio- und TV-Empfang an die Schweizer Haushalte verschicken. Bei einer Ausschreibung des Bundes hat neu die Serafe AG den Zuschlag erhalten. Diese hat bisher vor allem das Inkasso für Krankenkassen durchgeführt. Die Billag verliert damit auf einen Schlag 90 Prozent ihres Auftragsvolumens, möglicherweise müsse die Firma schliessen und 250 Mitarbeitende verlieren ihren Job, so ein Billag-Sprecher gegenüber persoenlich.com. Die Mediengewerkschaft Syndicom kritisiert den Entscheid und erwartet von Serafe, dass das Unternehmen die Billag-Angestellten übernimmt.

Und die No Billag-Initiative?
Auf die No Billag-Initiative habe der Wechsel übrigens keinen Einfluss, berichtet persoenlich.com. Die Billag würde im Initiativtext nicht vorkommen. Konkret stehe dort, weder der Bund noch Dritte sollen Empfangsgebühren verlangen dürfen. Der Billag-Paukenschlag wurde natürlich auch intensiv auf Twitter diskutiert:

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So nehmen die Schnitzelbängg die Medien aufs Korn

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“Dr Superbebbi” im Einsatz an der Basler Fasnacht.

Neben US-Präsident Donald Trump, den Basler Lokal-Politikern und vielen „Zürcher“- und „Schwoobe“-Versen haben sich die Basler Schnitzelbänkler am Montagabend auch dem Mediengeschehen des letzten Jahres gewidmet. Die Aabrennte kümmerten sich um die sogenannte Affäre Böhmermann und das Schmähgedicht von Jan Böhmermann an Erdogan:

“Es schüümt dr Erdogan vor Wuet,
es gitt scho fascht e Schuumbad druss,

dr Böhmermaa hett gseit,
mi Kiini gsäch wie ne Hode n uss.

Mir finde das schprängt jetzt dr Raame,
so ne Wirbel isch doch krangg,

well so me Schmähgedicht däm seit me z Basel Schnitzelbangg.”

Kommen wir von unseren deutschen Nachbarn thematisch in die Schweiz. D Gasladärne regten sich über einen Moderationswechsel beim „Samschtig-Jass“ im Schweizer Fernsehen auf. Und hatten gleich eine Erleuchtung, wer der neue Jass-Onkel der Nation werden könnte:

“Monika Fasnacht darf jetzt nümm am Samschtig jasse,
si wurd lutt SRF nümm in die Sändig passe.
Dr bescht Ersatz wär doch Shiva Mike, dä Bääse,
denn dä ka jasse und au grad no d Karte lääse.”

Natürlich wurde auch der Basler Lokalsender Telebasel nicht verschont, sprich eines seiner Aushängeschilder. Dani von Wattenwyl tanze medial auf (zu vielen?) Hochzeiten, findet s Rollator-Röösli:

Si dä vo Wattewyl isch z Oobe im Mimösli,
an jedere Tombola-Hundsverlochete mit Lösli,
im Telebasel schpoot, im Basilisk-Radio frieh,
nur wenn i e Schuumbad nimm, denn kunnt dä nie

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Blocher will Blick, Joko & Klaas pranken Goldene Kamera

Marc Walder: Blick-Gruppe wird nicht verkauft. Der Ringier-CEO reagiert per Twitter auf einen Bericht der NZZ am Sonntag, wonach der Basler Anwalt Martin Wagner Ringier 230 Millionen Franken für den Blick, den Blick am Abend, den SonntagsBlick und die Onlineportale geboten habe. Ringier vermute Christoph Blocher hinter der Offerte. Wagner habe der Ringier-Spitze mitgeteilt, wenn es nicht zum Verkauf komme, werde man ein eigenes Projekt für eine Sonntagszeitung weiterverfolgen. Blocher spricht seit einiger Zeit schon von einem solchen Projekt. Am Sonntag hat sich Ringier-CEO Marc Walder per Twitter eingeschaltet und kommentiert das Angebot:

Joko und Klaas: Streich-Attacke auf Goldene Kamera. Die Macher der deutschen Preisverleihung haben sich am Samstagabend vom TV-Duo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf an der Nase herumführen lassen. Bei der Preisverleihung betrat nicht Ryan Gosling als echter Preisträger die Bühne, sondern ein von Joko und Klaas eingeschleuster Doppelgänger. Dieser bedankte sich auf der Bühne dann auch noch bei den beiden Fernseh-Comedians. Für den Streich habe die Crew um Circus HalliGalli extra eine Fake-Agentur gegründet, die Hollywoodstars für Veranstaltungen vermittle.

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Basler Fasnacht 2017: So berichten die TV-Sender

waggisMit dem Morgestraich als stimmungsvoller Auftakt startet am nächsten Montag die Basler Fasnacht 2017 unter dem Motto „Mer spränge dr Raame“. Das Schweizer Fernsehen widmet sich Frau Fasnacht am Montagnachmittag mit der Liveübertragung des Cortège von 14 bis 16:10 Uhr und am Samstag-Vorabend mit dem Querschnitt um 18:10 Uhr. Beim Lokalsender Telebasel fällt das Fasnachtsprogramm um Einiges üppiger aus. Die Telebasel-Crew ist während der Basler Fasnacht über 150 Stunden Live auf Sendung. Alle wichtigen Fasnachts-Eckpfeiler werden live übertragen. Dazu gehören der Morgestraich, die beiden Cortèges am Montag- und Mittwochnachmittag, die Kinderfasnacht am Dienstag-Nachmittag, das Guggenkonzert am Dienstagabend und die Schnitzelbängg am Montag- und Mittwochabend. Am Samstag nach der Fasnacht zeigt Telebasel ausserdem den rund 90-minütigen Fasnachts-Querschnitt zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr.

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Schärfere Kritik, Google Spitzenreiter, Spiegel-Cover

tvbildschirmblau2Kritik am SRF nimmt zu – und wird schärfer. Im letzten Jahr musste die zuständige Ombudsstelle 334 Beanstandungen an Radio- und TV-Sendungen der SRG entgegen nehmen. Im Jahr zuvor waren es noch 205 Beanstandungen. Nur ein Fünftel der Kritik sei gerechtfertigt gewesen, schreibt das SRF in einer Mitteilung. Besonders viele Beanstandungen löste die Satiresendung Giacobbo/Müller vom 14. Februar 2016, der deutsche Spielfilm „Feuchtgebiete“ am 17. August 2016 und die Samstagabendshow Happy Day vom 15. Oktober 2016. Am meisten kritisiert wurde wegen „fehlender Sachgerechtigkeit“, „Diskriminierung“, „gestörte Sittlichkeit“, „verletzte religiöse Gefühle“, „Jugendschutz“, „Gewalt“, „fehlender Vielfalt“ und „Schleichwerbung“. Die Ombudsstelle stellt auch fest, dass sich der Ton der Kritiker verschärft habe. Journalist*innen würden als „Linksterroristen und Medien-Schnudderis“ beschimpft, Politiker*innen als „Drecks-Elite“ oder „schäbig“. +++

Schweizer nutzen am Liebsten Google, WhatsApp und Facebook. Die drei Plattformen haben die Schweizer*innen im letzten Jahr am Häufigsten angesurft. Das zeigt eine Bakom-Studie. Drei Viertel der besuchten Seiten kommen aus dem Ausland. Erst auf Platz 5 des Rankings wird mit 20 Minuten das erste Schweizer Webportal genutzt. Auch interessant: Twitter scheint bei den Schweizer*innen eine sehr untergeordnete Rolle zu spielen. Der Mikrobloggindienst erscheint erst auf dem 16. Platz. +++

Spiegel lässt Leserschaft über Lieblingscover abstimmen. „Was ist ihr Lieblings-Cover aus 70 Jahren Spiegel?“ Mit dieser Frage werden die Leser*innen des deutschen Nachrichtenmagazins aufgefordert, aus bisher gut 3600 Spiegel-Titelseiten ihren Favoriten auszusuchen. In einer Online-Bilderstrecke werden unter anderem die Cover zu Welt-Ereignissen wie 9/11, das Waldsterben oder die Wahl von Donald J. Trump. Favorit der Leserschaft ist mit 12,9 Prozent derzeit das Cover, in dem der Kopf von Donald Trump als brennender Asteroid auf die Erde zurast. Dazu der Titel „Das Ende der Welt (wie wir sie kennen). +++

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