Bye Bye Teleboy: Kurt Felix ist tot!

So wird ihn die Schweiz in Erinnerung behalten: Kurt Felix in der Sendung Teleboy

St. Gallen/Zürich – Er war eine Ikone und ein Pionier des Unterhaltungsfernsehens, nun ist Kurt Felix im Alter von 71 Jahren an Krebs gestorben. Bereits am Mittwoch verstarb Felix im Kantonsspital in St. Gallen. Die Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis fand am Samstag statt. Es soll eine öffentliche Trauerfeier stattfinden, diese wird von Kurt Felix von dem langjährigen Fernsehmoderator Beat Antenen geleitet, einem engen Freund der Familie Felix. Kurt Felix gilt als Erfinder, Entwickler und Moderator vom etlichen Unterhaltungssendungen im Schweizer und im deutschen Fernsehen. Die bekannteste Sendung ist sicher „Verstehen Sie Spass?“, die Kurt Felix ab 1980 moderierte, ab 1983 als Samstagabendsendung gemeinsam mit Paola Felix und Karl Dall. Die Sendung war eine Weiterentwicklung der legendären Unterhaltungssendung „Teleboy“, die im Schweizer Fernsehen von 1974 bis 1981 lief und bis heute im kollektiven Gedächtnis verankert ist, vor allem durch Aktionen wie das „Seeungeheuer Urnie“, den Ausspruch „Sölle mal cho“ oder das „Gipfelitunken“. Teleboy hält bis heute den Rekord für die Sendung mit der höchsten je gemessenen Einschaltquote in der Schweiz: am 13. September 1975 sahen 2‘073‘000 Personen die Sendung, damit ist „Teleboy“ die erfolgreichste Unterhaltungssendung in der Geschichte des Schweizer Fernsehens. Ausserdem entwickelte und moderierte Kurt Felix die Vorgängersendungen von zwei weiteren bekannten Unterhaltungssendungen im SF: „Stöck-Wys-Stich“, das später zum „Samschtig-Jass“ wurde und der „Supertreffer“, aus dem später die Sendung „Benissimo“ hervorging. (Quellen: persoenlich.com, Wikipedia)

Veröffentlicht unter Fernsehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

+++ News-Splitter +++

Uvek sagt Ja: Wanner darf Radio 24 kaufen. Der Übergang der Konzession von der Tamedia zu AZ Medien habe keine personellen oder inhaltlichen Konsequenzen, schreibt das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Damit besitzt die AZ Medien eigentlich drei Radiostationen, Radio Argovia, Radio 32 und neu Radio 24. Laut Fernseh- und Radiogesetz dürfen Medienunternehmen aber nur zwei Radiostationen besitzen. Das gehe aber in Ordnung, schreibt das Uvek weiter, denn die AZ Medien hätten momentan nur eine provisorische Konzession für Radio Argovia, ausserdem hätten sie kürzlich ihre Mehrheitsbeteiligung an Radio 32 abgetreten (ONLINE MEDIENNEWS berichtete). +++ „Top Secret“ startet im Oktober. Die erste Ausgabe der neuen Mittwochabend-Quizshow im Schweizer Fernsehen wird am 10. Oktober ausgestrahlt. Das teilt das Schweizer Fernsehen mit. Wie schon bekannt, wird Roman Kilchsperger die Sendung moderieren. Bei „Top Secret“ können die Kandidaten 100‘000 Franken gewinnen, in dem sie versuchen müssen, das Couvert mit dem höchsten Geldbetrag zu erspielen und bis am Ende der Sendung zu behalten. Wie viel der Kandidat schlussendlich gewonnen hat, wird aber erst am Schluss der Sendung klar. +++ Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ mit Anke Engelke. Es ist der mittlerweile vierte Auftritt von Engelke bei Günther Jauch. Die anderen Gäste sind Fernsehkoch Horst Lichter und das Moderatoren-Duo Sylvie Van der Vaart und Daniel Hartwich sowie Gloria von Thurn und Taxis. Die Promi-Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ wird am 4. Juni ausgestrahlt. +++ Viva sagt „Comet“-Preisverleihung ab. Zum zweiten Mal nach 2006 wird damit der Musikpreis nicht vergeben, das bestätigt ein Sprecher gegenüber der „Bild“-Zeitung. Man habe keine entsprechenden Sponsoren gefunden. Ob der „Comet“ im nächsten Jahr wieder stattfindet, sei unklar. Nun wolle sich Viva auf die „MTV Europe Music Awards“ konzentrieren.

Veröffentlicht unter Fernsehen, Radio | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Baku, der Eurovision Song Contest und die Pressefreiheit

Baku/Zürich – Heute in einer Woche steigt in Baku in Aserbaidschan der Eurovision Song Contest, die laute und bunte Party wird europaweit im Fernsehen übertragen. Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa buhlen um den Sieg, kräftig unterstützt von den Fernsehstationen in ihren jeweiligen Heimatländern, viele haben bei der Auswahl des Kandidaten für Baku sogar kräftig mitgeholfen, in der Schweiz das Schweizer Fernsehen, in Deutschland ARD und ProSieben und in Österreich der ORF. Bei all dem Lärm und Getöse um den Eurovision Song Contest könnte die Frage nach der Pressefreiheit im Gastgeberland fast untergehen. Denn um die Freiheit der Berichterstattung im autoritär regierten Land ist es nicht gerade gut bestellt, kritisiert die Gruppierung „Reporter ohne Grenzen“. Alleine im letzten Jahr seien mehr als 50 Reporter überfallen oder von der Polizei angegriffen worden. Fünf Journalisten und ein Internet-Blogger sässen derzeit im Gefängnis. Noch deutlicher wird Michael Rediske von „Reporter ohne Grenzen“: „Der Eurovision Song Contest ist nicht einfach eine unpolitische Musikveranstaltung, wie die Organisatoren uns weismachen wollen. Er findet in einem Land statt, in dem es keine freie Berichterstattung gibt und kritische Journalisten bedroht werden“. Interessant wird zu beobachten sein, ob und wie die Medien in den nächsten Tagen über die Menschenrechtslage und die Pressefreiheit in Aserbaidschan berichten, oder ob sie dem medialen Hype um den Eurovision Song Contest erliegen.

Veröffentlicht unter Fernsehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

+++ News-Splitter +++

Telebasel: Cupfeier im Netz – Meisterfeier im TV. Der Basler Lokalsender wird die offizielle Meisterfeier des FC Basel am nächsten Mittwoch live im Fernsehen übertragen. Testlauf dafür war in der Nacht auf Donnerstag, als um halb drei Uhr morgens die spontane Cupfeier des FCB auf dem Barfüsserplatz zumindest im Netz übertragen wurde, auf der Homepage von Telebasel. Beides ein Fortschritt zur spontanen Meisterfeier des FC Basel Ende April, als Telebasel keine Live-Berichterstattung übertrug. +++ SF setzt „Traders“ ab – aber nicht Roman Kilchsperger. Die Gameshow stiess seit ihrem Sendestart im Oktober 2010 auf Widerstand bei den Zuschauern des Schweizer Fernsehens, was zahlreiche Leserbriefe bei den Fernsehzeitschriften „Tele“ und „TV-Star“ belegen. Nun soll „Traders“ im Herbst durch die Gameshow „Top Secret“ ersetzt werden, die bereits unter dem Titel „Secret Fortune“ in der BBC läuft. Auch die neue Mittwochabend-Gameshow soll von Roman Kilchsperger moderiert werden. +++ Sherlock: Dritte Staffel wird 2013 produziert. Die von Kritikern hochgelobte BBC-Serie über Sherlock Holmes, der seine Fälle im modernen, heutigen London löst, geht weiter. Im nächsten Jahr sollen die Dreharbeiten für die dritte Staffel beginnen. Die zweite Staffel wird derzeit in der ARD ausgestrahlt. Die erste Folge lief am Auffahrtsabend, die nächsten beiden Folgen werden am 27. und 28. Mai gezeigt. (Hinweise von B.F. und S.T.) +++ Nichtraucher-Organisation wehrt sich gegen Rauchen in deutschen Talkshows. Stein des Anstosses sind die Sendungen „Roche & Böhmermann“ bei ZDF.kultur und „Stuckrad Late Night“ bei ZDFneo. Diese würden gegen Gesetze und Verordnungen brechen, weil in den Sendungen geraucht würde. Deshalb hat die Gruppe „Pro Rauchfrei“ beim ZDF-Fernsehrat Beschwerde eingereicht. ZDF-Intendant Thomas Bellut will aber das Rauchen in den beiden Sendungen nicht verbieten lassen und beruft sich auf die „künstlerische Freiheit“ der Fernsehmacher. +++ Vox zeigt Doku-Serie über Lothar Matthäus. Das Format soll „Lothar – Immer am Ball“ heissen und das Leben des Ex-Fussballers begleiten. Vorerst sind sechs Folgen geplant. Diese werden ab dem 24. Juni jeweils am Sonntagabend um 23.15 Uhr gezeigt.

Veröffentlicht unter Fernsehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schweizer Lokal-TVs: Überleben dank Gebührengeldern

Zürich – Ohne Gebührengelder könnten die meisten privaten Lokal-Fernsehstationen in der Schweiz wirtschaftlich nicht überleben. Das zeigt eine Studie der Publicom im Auftrag des Bundes und der Verbände der privaten elektronischen Medien. Seit die Lokal-TVs durchs Gebührensplitting mehr Gebührengelder erhalten, hätte sich die finanzielle Situation der Sender etwas entschärft, sie seien aber immer noch weit davon entfernt, rentabel zu sein. Nur gerade zwei Fernsehstationen würden an der Schwelle zur Rentabilität stehen, vier Stationen sind nicht rentabel. Neben den Gebühren ist die Fernsehwerbung eine wichtige Einnahmequelle der Lokalsender. Doch der Anteil am Werbekuchen beträgt gerade mal fünf Prozent, die restlichen 95 Prozent teilen sich die SRG-Sender und die ausländischen Privatsender auf. Die Studie sagt aber auch, die Fernsehsender hätten ein noch grösseres Potential, dafür müssten die Stationen aber ihr Programm ausbauen, was aber wiederum Zusatzkosten verursachen würde, welche die Sender mit den Mehreinnahmen nicht decken könnten. Ausserdem würde die Monopolstellung der SRG die Privatsender in ihrer Entwicklung hemmen. Auch die Privatradios wurden untersucht: die Mehrheit stehe auf finanziell gesunden Beinen. Bei den Radiostationen, die Gebührengelder beziehen, sieht die Situation etwas anders aus: sechs Programme seien Ende 2010 unterfinanziert gewesen, drei sogar überschuldet.

Veröffentlicht unter Fernsehen, Radio | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

+++ News-Splitter +++

Prix Walo für „Happy Day“ und Patricia Boser. Die SF-Samstagabend-Show mit Röbi Koller erhielt den Prix Walo in der Sparte „TV-Produktion“. Patricia Boser wurde zum „Publikumsliebling“ erkoren. Michael Elsener, bekannt als Parodist aus „Giacobbo/Müller“ wurde in der Sparte „Kabarett/Comedy“ ausgezeichnet. +++ ZDF verteilt Gottschalk-Erbe an Lanz und Pilawa. Das berichtet der „Spiegel“. Jörg Pilawa übernehme die Moderationen bei der Spendengala „Ein Herz für Kinder“, Markus Lanz dürfe dafür neben „Wetten, dass..?“ auch den ZDF-Jahresrückblick „Menschen“ moderieren. Gottschalk selbst habe „über den 7. Juni hinaus keinerlei TV-Pläne“. +++ Ex-ARD-Chef kritisiert „Tagesschau“. Die Sendung stelle „deutsche Ereignisse zu sehr in den Mittelpunkt“. Das fördere „nationalistisches Denken“, kritisiert der Ex-WDR-Intendant Fritz Pleitgen im „Spiegel“. Nach seiner Meinung müsste die „Tagesschau“ „umfassende Weltnachrichten“ liefern. Das Korrespondentennetz dafür sei vorhanden. +++ Eklat bei „Henry Nannen-Preis“: Preisträger lehnen Auszeichnung ab. Drei Autoren der „Süddeutschen Zeitung“ wollten ihren Preis nicht entgegen nehmen, weil auch zwei Redakteure der Bild-Zeitung mit dem Journalismus-Preis ausgezeichnet wurden, für die Berichterstattung während der Wulff-Affäre.

Veröffentlicht unter Fernsehen, Zeitungen/Zeitschriften | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

SVP-Zanetti verzichtet auf Job bei Basler Zeitung

Hat der Basler Zeitung einen Korb gegeben - SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti

Basel – Der Zürcher SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti wird doch nicht Leiter der Bundeshausredaktion bei der Basler Zeitung. Das habe die BaZ heute Vormittag über ihren internen Newsletter mitgeteilt, melden die „AZ Basel“ und die Sissacher “Volksstimme”. Claudio Zanetti verzichte „aus persönlichen Gründen“ auf eine Festanstellung. Auch die geplante Reise in die USA als Wahlberichterstatter falle aus. Die BaZ-Führung schreibt: „Wir bedauern seinen Entscheid und wünschen ihm alles Gute“. Damit dürfte ein Aufatmen durch die BaZ-Redaktion gehen. Die Redaktions-Kommission hatte sich beim BaZ-Chefredaktor Markus Somm und Verleger Filippo Leutenegger gegen die Anstellung Zanettis gewehrt. Einzelne Redaktoren reichten sogar die Kündigung ein. Sogar in SVP-Kreisen sei die Personalie Zanetti auf Unverständnis gestossen, berichtet die „AZ Basel“ weiter. Was nun für das Umdenken bei Somm gesorgt hat, ist unbekannt. Somm und auch Zanetti seien vor dem Mittag nicht erreichbar gewesen.

Veröffentlicht unter Zeitungen/Zeitschriften | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

+++ News-Splitter +++

Engländer räumen ab bei der „Goldenen Rose von Luzern“. Die englischen Fernsehproduktionen holten fünf Preise, in den Sparten Comedy, Sitcom, Gameshow und Lifestyle. Deutschland holte die „Rose d’Or“ in der Sparte „Live Event Show“ für den deutschen Eurovision Song Contest 2011. Als beste Serie wurde die US-Serie „Pan Am“ ausgezeichnet. Die Schweiz schickte keinen Beitrag in den Wettbewerb und begnügte sich mit der Rolle der Gastgeberin. +++ Stabwechsel bei „sport lounge“. Paddy Kählin ziehe sich „aus familiären Gründen“ als Moderator der Sendung zurück, meldet heute das Schweizer Fernsehen. Nach der Sommerpause werde Lukas Studer die Moderation der Sendung übernehmen. +++ Jürg Marquart verkauft „Cosmopolitan“, „Joy“ und „Shape“. Mit dem Verkauf der Zeitschriften an das Medienunternehmen Bauer zieht sich Marquart aus dem deutschen Zeitschriftengeschäft zurück. Das meldet der Tages-Anzeiger. Marquart ist aber weiterhin in Polen und Ungarn im Zeitschriftengeschäft tätig. +++ Interkantonaler Lehrstellentag wird national. Seit sieben Jahren findet der Lehrstellentag bei verschiedenen Schweizer Lokalradios gleichzeitig statt, in diesem Jahr beteiligten sich 23 Radiostationen in 14 Kantonen und strahlten einen Tag lang Beiträge und Diskussionen zum Thema Berufslehre aus. Nun soll der interkantonale Lehrstellentag national werden. Dank der Unterstützung durch den Bund und die Schweizerische Bildungsämter Konferenz. +++ Olympia 2012: ARD und ZDF setzten aufs Internet. Die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Sender werden sich bei der Berichterstattung über die Olympischen Sommerspiele in London abwechseln. Die „Reissverschlusslösung“ würde schon seit vielen Jahren praktiziert und habe sich bewährt, hiess es an einer gemeinsamen Medienkonferenz von ARD und ZDF. Anders als in den letzten Jahren würden die zahlreichen Wettbewerbe in London neben ARD und ZDF nicht auf den digitalen Spartensendern gesendet, sondern im Internet. +++ „30 Rock“ wird eingestellt. Die Kult-Sitcom mit Tina Fey erhält eine finale, siebte Staffel mit 13 Folgen. Wann die letzte Staffel im deutschsprachigen Raum zu sehen sein wird, ist unbekannt. Dafür darf Seth MacFarlane aufatmen: seine beiden Cartoon-Serien „Family Guy“ und „American Dad“ werden mindestens bis Mitte 2014 weiter produziert und ausgestrahlt.

Veröffentlicht unter Fernsehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bundesrat: Alle sollen Radio- und TV-Gebühren zahlen

Bern – Geht es nach dem Willen des Bundesrates, sollen in Zukunft ausnahmslos alle Haushalte Radio- und Fernsehgebühren bezahlen müssen. Auch Personen, die kein Radio- und Fernsehgerät besitzen. So würde Aufwand und Geld gespart, die Billag müsste nicht mehr bei einzelnen Personen nachforschen, ob sie Gebühren zahlen muss oder nicht. Ausserdem würde in den meisten Haushalten ein Computer oder Smartphones zur Verfügung stehen, auf diesen könnte auch Radio und Fernsehen konsumiert werden. Ausnahmen gibt es nur noch für Personen, die stark pflegebedürftig sind oder die Ergänzungsleistungen beziehen wie zum Beispiel eine Invalidenrente oder Arbeitslosengeld. Auch kleine Betriebe, die unter einer halben Million Franken Umsatz machen, sind von den Gebühren befreit. Dafür verspricht der Bundesrat, weil ausnahmslos alle Haushalte zahlen müssen, würde der Betrag für den Einzelnen sinken, von 462 Franken auf 400 Franken pro Jahr. Ausserdem müsste man sich nicht mehr bei jedem Wohnungswechsel ab- und wieder anmelden. Auch zusätzliche Gebühren für Ferienhäuser und Wochenaufenthalte würden wegfallen. Jetzt will der Bundesrat das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) in die Vernehmlassung schicken.

Veröffentlicht unter Fernsehen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

+++ News-Splitter +++

Walter Roderer ist tot – SF lässt Club ausfallen. Er war einer der letzten grossen Volksschauspieler und ist gestern im Alter von 91 Jahren gestorben, Walter Roderer. Das Schweizer Fernsehen reagierte schnell und zeigte bereits heute Abend um 20 Uhr ein Porträt über den Verstorbenen. Auch der „Club“ heute um 22.20 Uhr fällt aus, stattdessen zeigt das Schweizer Fernsehen den Spielfilm „Der 42. Himmel“ mit Walter Roderer in der Hauptrolle. +++ Basler Zeitung mit weniger Umsatz. Im letzten Jahr hat die Basler Zeitung Medien (BZM) drei Millionen Franken weniger Umsatz erwirtschaftet. Dieser betrug noch 203,8 Millionen Franken. Der Grund seien einmalige Rückstellungen für die Pensionskassen, teilt die BaZ mit. Ausserdem wurde bekannt, dass die Tamedia und die Basler Zeitung trotz der neuen Besitzverhältnisse bei der BaZ weiter zusammen arbeiten. Das heisst, das Magazin des Tages-Anzeigers wird auch künftig der Samstagsausgabe der BaZ beigelegt. +++ 20 Minuten hat beliebtestes Online-Portal. Das ergeben die neusten Nutzerzahlen der Internet-Forschungsfirma NET-Metrix. Demnach erreicht 20min.ch pro Monat 1,75 Millionen Internetbenutzer pro Monat. Der zweite Platz geht an sf.tv mit 1,54 Millionen, Rang 3 holt sich der Blick mit 1,53 Millionen Userinnen und User. +++ Joiz kommt ins analoge Kabelnetz – Schweizer Sportfernsehen darf bleiben. Obwohl sich die Cablecom mit Händen und Füssen dagegen wehrte und bis vors Bundesgericht ging (ONLINE MEDIENNEWS berichtete), wird nun der Schweizer Jugendsender Joiz im analogen Kabelnetz aufgeschaltet, und zwar am 23. Mai. Joiz übernimmt den Kanal des Bayerischen Fernsehens. Gute Nachrichten gibt’s auch fürs Schweizer Sportfernsehen. Der Sender bleibt auch in der Saison 2012/2013 im analogen und digitalen Kabelnetz der Cablecom. Dafür verzichtet das SSF auf seinen Must Carry-Status. +++ Gottschalk darf nicht Lottofee werden. Die ARD sucht offenbar immer noch verzweifelt nach einem neuen Moderationsjob für Thomas Gottschalk. Nach dem Aus seiner Quoten-Pleite „Gottschalk live“ am 7. Juni wolle man weiterhin mit Gottschalk zusammenarbeiten, betonen die ARD-Bosse immer wieder. Doch wie diese „Zusammenarbeit“ aussehen könnte, ist alles andere als klar. Klar ist nur, bei der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ ist kein Platz für Gottschalk. Die Idee der ARD, Gottschalk dort als Moderator fungieren zu lassen, ist von den Lotto-Verantwortlichen abgelehnt worden.

Veröffentlicht unter Fernsehen, Zeitungen/Zeitschriften | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar