„Der Spiegel“ verliert Leser, bleibt aber vor „Focus“

Berlin – Das deutsche Traditionsmagazin „Der Spiegel“ hat im letzten Quartal 2011 fast 5 Prozent weniger Hefte verkauft. Die Auflage liegt aber trotzdem noch bei fast 930‘000 Exemplaren. Damit liegt „Der Spiegel“ klar vor dem Hauptkonkurrent „Focus“. Dieser konnte zwar seine Auflage um 1,3 Prozent steigern, mit fast 558‘000 verkauften Exemplaren liegt der „Focus“ aber deutlich hinter dem „Spiegel“. Das ergeben die neusten Zahlen der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung bei Webeträgern“, kurz IVW. Bei den Fernsehzeitschriften müssen die Klassiker „TV Movie“ und „TV Spielfilm“ Federn lassen. Beide Zeitschriften verlieren beide fast 100‘000 Leserinnen und Leser. Dafür legt „TV Digital“ um fast 122‘000 Exemplare zu. Auch die kleineren Titel wie „TV für mich“ und „TV Pur“ legen deutlich zu, mit 20- bis 30‘000 zusätzlich verkauften Exemplaren. Doch nicht alle Traditionstitel verlieren: der „Playboy“ konnte etwa 10‘000 neue Leser gewinnen.