Adela, Gottschalk und SRF: so spotten die Schnitzelbänggler über die Medienwelt

Quelle: Telebasel

Endlich! Nach zwei Jahren Zwangspause dürfen die Basler:innen seit diesem Montag wieder „die drey scheenschte Dääg“ feiern. Auch die Schnitzelbänggler haben Nachhol-Bedarf und reimen in diesem Jahr besonders scharfe Verse. Auch die Medienwelt bekommt ihr Fett weg. Vor allem das Comeback DER Samstagabend-Show mit Thomas Gottschalk verleiten die Bänggler zu besonders gepfefferten Scherzen:

S’ Rösli Meier und dr Walter händ e Schritt im hoche Alter,
isch jetzt d’ Brille oder doch dr Färnseh schlächt?
S’gsehn drum Beidi nur verschwumme, für dr Walter isch drum numme, 
nur dr neuschti tüürschti Oled-Färnseh rächt.
Denn hän si gfluecht wo’s ändligg lauft, mir händ e schöne Schissdrägg kauft, dass muess e alti Kischte sii, s lauft „Wetten, dass..?“ kuum schaltsch en ii.

(d Gwäägi)

D „Fäldschnäggli“ nehmen den allgegenwärtigen Fernsehtrend der TV-Comebacks aufs Korn und machen sich darauf ihre ganz eigenen Reime:

Jä „Wetten, dass..?“ isch zrugg, dr Schawinski wieder do.
Abba gitt e Comeback und au „Benissimo“.
Alli sind sie zrugg, halt mit bitz mehr Falte.
Anschiinend trifft Corona doch nitt alli Alte.

Auch das Schweizer Fernsehen bekommt sein Fett weg. Den „Dipflischysser“ fällt die Abwanderungswelle im Leutschenbach auf:

Bim Schwizer Färnseh ischs esoo,
wär no laufe ka, dä lauft dervoo.
Dr Letscht lescht s Liecht, ihr wärdet gseh,
s isch dr Bettware-Fischer vom Ziirisee


Und „s’ 11i-Glöckli“ knöpft sich die lokale Basler TV-Prominenz vor:

Im Gaudi sinni Kathedrale, wo in Barcelona schoht.
ghöört zum absolut Monumentale, wenns um d’Fertiggschtellig goht.
Uff em zweite Platz, wie jede weiss, folgt unmittelbar dr Viertelkreis.
Uff dem dritte Platz, dr Abschtand isch nitt gross, griegt d’Bronzemedallie die Freyi Schtroos.
Doch die gröschte Bauschtelle und nitt sitt geschter, sind d’Adela Smajic und ihri Schweschter.