„Ainewäg“: Die Basler Nicht-Fasnacht im TV und Radio

Am Montagmorgen um 4 Uhr wären eigentlich „die drey scheenschte Dääg“ losgegangen, doch die Basler Fasnacht wurde wegen der Corona-Pandemie bereits vor Wochen komplett abgesagt. Was aber nicht bedeutet, das in den nächsten 72 Stunden in Basel der komplett normale Alltag herrscht. „Ainewäg“ gibt es in diesem Jahr eine Fasnachts-Blaggedde und in vielen Ecken der Stadt haben kreative Fasnächtler*innen corona-konforme Alternativen auf die Beine gestellt. Statt des „Cortège“ gibt es zum Beispiel einen „Fasnachts-Spaziergang“ und die berühmt-berüchtigten Schnitzelbängg singen ihre „Värs“ nicht in überfüllten Beizen, sondern im Fernsehstudio von Telebasel. Der Sender stellt sein Programm trotz Nicht-Fasnacht „ainewäg“ voll und ganz auf Fasnacht um.

Regionale Sender haben die Waggisnase vorn

Mit Wiederholungen der Fasnachts-Höhepunkte der letzten Jahre, der „Fasnachts-Stubete“ mit Dani von Wattenwyl und Gästen und eben der Schnitzelbängg. Nach der Fasnacht präsentiert Telebasel „ainewäg“ einen „Querschnitt Basler (Nicht)- Fasnacht 2021“. Auch beim Sender RegioTVplus finden sich viele fasnächtliche Beiträge. Und sogar das Schweizer Fernsehen lässt die Basler Fasnacht nicht ganz ausfallen. Am Montag um 16:25 Uhr steigt Eva Nidecker ins SRF-Archiv und präsentiert Höhepunkte aus 50 Jahren Basler Fasnacht. Und am Samstagabend zur besten Sendezeit (20:05 Uhr) werden die besten Schnitzelbängg aus den letzten 50 Jahren präsentiert. Eine besondere Fasnachts-Überraschung hat sich auch mein Arbeitgeber Radio Energy Basel einfallen lassen: auf dem Fasnachts-Channel auf energy.ch läuft ein 24 Stunden-Fasnachts-Radio mit „Drummle, Pfyffe, Guggemusig und Schnitzelbängg“.