ARD, ZDF und arte dominieren letzten Deutschen Fernsehpreis

2013-08-14 15.42.40Berlin/Hamburg – Gleich sechs Mal konnte die ARD gestern Abend die begehrte Trophäe entgegen nehmen, in einigen Kategorien allerdings auch indirekt, weil zum Beispiel Schauspielerinnen und Schauspieler eines ARD-Films ausgezeichnet wurden. Direkt ausgezeichnet wurde die ARD in der Kategorie „bester Fernsehfilm“ für „Männertreu“, für das Edward-SnowdenInterview in der Kategorie „beste Information“ und für ihre WM-Kommentatoren Mehmet Scholl und Tom Bartels. Am zweitmeisten Fernsehpreise heimste das ZDF ein: Oliver Welke durfte gleich zweimal auf die Bühne, für die „heute-show“ als „beste Comedy“ und für seine WM-Kommentare. Auf dem dritten Rang landet der Kultursender arte mit zwei Fernsehpreisen für seine empfehlenswerten Dokumentationen „Putins Spiele“ und „24h Jerusalem“.

Vox gewinnt bei den Privaten
Unter den Privatsendern holte Vox die meisten Preise. Der Sender wurde für seine Produktionen „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ und „Shopping Queen“ ausgezeichnet. RTL, ProSieben und Sat.1 müssen sich mit jeweils einem Fernsehpreis zufrieden geben. RTL gewinnt dank Günther Wallraff, ProSieben dank „Circus HalliGalli“ mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Und Sat.1 bekommt zum Abschied von „Danni Lowinski“ ebenfalls noch eine Auszeichnung.

Die grossen Verlierer
Mindestens so interessant wie der Blick auf die Sieger beim letzten Deutschen Fernsehpreis ist der Blick auf die grossen Verlierer. Jan Böhmermann etwa ging komplett leer aus. Wobei man sich schon fragen muss, warum er für das eher schwache „Was wäre wenn…“ nominiert war und nicht für seine grossartige Personality-Show „Neo Magazin“. Total unverständlich ist auch, warum Olli Schulz mit seiner hervorragenden Show „Schulz in the Box“ übergangen wurde.