„Arena/Reporter“: Krach im SRF wegen Christa Rigozzi

tvbildschirmblau2Dicke Luft im Leutschenbach: diverse SRF-Moderatoren lästern im Blick anonym über ihre neue Kollegin Christa Rigozzi. Die Ex-Miss Schweiz und Werbe-Ikone wird bekanntlich an der Seite von Jonas Projer den neuen Arena-Ableger „Arena/Reporter“ präsentieren. Vier Ausgaben am Sonntagabend sind geplant. „Sie verfügt über ein Portfolio mit vielen lukrativen Mandaten. Das wirkt nicht gerade glaubwürdig, wenn sie (…) unabhängig gesellschaftsrelevante Themen verhandeln soll“, wird ein „SRF-Aushängeschild“ zitiert. Was die neuen Kollegen von Rigozzi ebenfalls sauer aufstösst, seien die ungleich langen Spiesse in Sachen Werbung. Gerade Polit- und News-Moderatoren im SRF sei es verboten, im Grossen Stil Werbung zu machen. „Ich dürfte das nie, obwohl es ein gutes Einkommen wäre“, so ein „bekannter SRF-Mann“.

„kurzes Röckli, lustiger Akzent“
Und auch auf Christa Rigozzi als Person wird scharf geschossen, natürlich ebenfalls anonym: „Für mich ist es billiger Zuschauerfang: Kurzes Röckli holt mit lustigem Tessiner Akzent Quote“, wird eine „TV-Frau“ im Blick zitiert. Der SRF-Sprecher Stefan Wyss nimmt gegenüber dem Blick seine neue Moderatorin in Schutz: „Christa Rigozzi wurde engagiert, weil sie mit ihrer Kompetenz überzeugte. Sie ist für die Rolle als Stimme des Volkes die ideale Person“. Was die Kritik an ihrer Tätigkeit als Werbefigur angeht, erklärt Wyss, Rigozzi müsse in Sachen Werbung „gewichtige Einschränkungen“ in Kauf nehmen.