SRF und Telebasel: So berichten die TV-Sender von der Basler Fasnacht

Während in den meisten Regionen der Deutschschweiz am Aschermittwoch die närrischen Tage vorbei sind, steuert die Region Basel erst auf ihre „drey scheenschte Dääg“ zu. Montagmorgen Punkt 4 Uhr startet die Basler Fasnacht 2019 mit dem Morgestraich. Danach ist die Basler Innenstadt während 72 Stunden fest in der Hand von Frau Fasnacht. Die prächtigen Kostüme und Larven, die farbig-leuchtenden Laternen und die bissigen Schnitzelbängg lassen auch die Fernsehstationen nicht kalt. Am Montag ab 14 Uhr überträgt das SRF zwei Stunden lang den Cortège und am Samstag wird der traditionelle Querschnitt im Vorabendprogramm gesendet. Bitter-süss für die Fasnächtler, einerseits findet Frau Fasnacht im nationalen TV-Programm überhaupt noch Beachtung, andererseits scheinen die „drey scheenschte Dääg“ im Leutschenbach an Bedeutung verloren zu haben.

Vom Leutschenbach zum Birsig
Denn ältere Fasnächtler können sich noch an Zeiten erinnern, als der Querschnitt noch zwei Stunden ging und am Sonntagabend zur besten Sendezeit über die Bildschirme flimmerte. In diese fasnächtliche Fernseh-Lücke springt seit Jahren der Lokalsender Telebasel, der auch in diesem Jahr gross auffährt. Von Morgestraich über den Cortège bis zur Kinderfasnacht, dem Guggenkonzert und den Schnitzelbängg ist Telebasel mit seinen Kameras dabei. Und auch einen ausführlichen Querschnitt findet der Fasnächtler im Lokal-TV. Am Samstagabend, zur besten Sendezeit. Fascht wie friener.