Beatrice Egli floppt, SRF 3 wird gerügt

Quotenflop für Beatrice Egli. Etwas mehr als eine Million ZuschauerInnen wollten die zweite Ausgabe von „Schlager sucht Liebe“ am Sonntagabend um 19 Uhr sehen. Der Marktanteil der Kuppelshow für Schlagersänger mit Beatrice Egli lag bei mageren 7,2 Prozent, wie dwdl.de berichtet. Der deutsche Privatsender RTL reagiert auf den Quotenflop und verschiebt die letzten vier Folgen von „Schlager sucht Liebe“ ins Vormittagsprogramm um 11 Uhr. +++

Ombudsmann rügt SRF 3 wegen Rap-Song. Der Song „Method Man“ des „Wu-Tang-Clans“ hat für den SRG-Radiosender ein Nachspiel. Im Rahmen eines Wunschkonzertes sei der Track am 13. März bei Radio SRF 3 ausgestrahlt worden. Ein Song, der unter anderem von „üblen Foltermethoden“ handelt, wie der SRG-Ombudsmann in einer Stellungnahme schreibt. Der Titel sei „jugendgefährdend und menschenverachtend“. SRF zeigt sich reumütig und spricht von einem „bedauerlichen Fehler“. Das Stück gehöre „nicht zum Repertoire von SRF 3“ und „hätte so auch nicht laufen dürfen“. +++

Empfehlung der Woche: Das Tribunal. Gerichtsshows kennen wir noch zur Genüge aus dem Tagesprogramm der (vornehmlich deutschen) Privatsender der 90er-Jahre. In mehr oder weniger gestellten Rechtsfällen liessen Barbara Salesch, Alexander Hold und Co. ihre Hammer schwingen. Das es auch anders geht, beweist momentan das Schweizer Fernsehen. In der kleinen, aber feinen Serie „Das Tribunal“. Ein Geschworenengericht aus echten Menschen urteilt über fiktive Gerichtsfälle. Und muss dabei über Fragen urteilen wie: „Wieviel Privatsphäre brauchen Teenager“ oder: „Dürfen sich Studenten bei Prüfungen dopen?“ +++