Billag, Bachelor und SRF im Visier der Basler Schnitzelbänggler

Egal ob die Sparmassnahmen im SRF, die Billag-Initiative oder die 3+-Show „Bachelor“. Die Mediennews und deren Protagonisten der letzten Woche und Monate beschäftigt natürlich auch die Basler Schnitzelbänggler. „D Gwäägi“ malen sich aus, wie das Schweizer Fernsehen nach den geplanten Sparmassnahmen aussehen könnte:

„Bim Schwizer Färnseh muess meh schpare,
duet drum s Budget aabefahre,
will d Devise heisst jetzt „Jede Rappe zellt“.
Em Schawinski schtricht me drum,
pro Daag vier Schtund Solarium,
will är au bleich dr gliichi Saich verzellt.

5 gege 5 duet s Budget schpränge,
ein geg ein dass muess jetzt länge
und dr Bachelor suecht im Klingeli e Frau.
Au wäg em Lauberhorn gitts Lämpe,
jetzt wird halt gschlittlet uff em Gämpe
und bim schutte längt die erschti Halbzitt au.

Im Samschtigsjass und das isch s Harte,
liest dr Shiva uss de Karte,
für 4.50 pro Minute dasch jo gschänggd.
SRF isch bi de Lütt, will die Lütt die koschte nütt
und d Titanic wird im Vorschpann scho versänkt.

Statt dr Tagesschau s isch wohr,
liest eini s 20 Minute vor,
und schtatt em Querschnitt kunnt s Mimösli ohni Ton.
Zwüsche Wärbig bringt me kurz
no drei Sekunde Kasseschturz
und em Hüppi schtriicht me ändlich s Mikrofon.

Es suecht dr Buur au nümm si Frau,
e Schööfli ka das Alles au,
nur löhnd en bitte mit däm Schööfli nie elläi.
Schtatt dr Arena, wo viel z lahm isch,
kunnt d Guet-Nacht-Gschicht uff Romanisch,
Dorma Bain uff SF1 und SFzwei.

Es kunnt sowitt wenn die bim Schwizer Färnseh däwäg schpare dien,
das mir uns zwunge gsehnd und z letscht no Telebasel luege mien“.

Auch die „Brunzguttere“ beschäftigen sich mit dem SRF-Sparprogramm und was das für Auswirkungen auf die Fasnachts-Berichterstattung des Schweizer Fernsehens haben könnte:

„E fiechte Furz schtatt Kasseschturz
kei Gloria und kei Glanz,
uss Schport aktuell wird Schport vo gescht,
d Arena schtriicht me ganz,
schtatt 1 gege 100 schpielt me „Keine gege mi“,
und was ihr do grad gseh händ isch dr Fasnachtsquerschnitt gsi“.

Die „Dipflischisser“ beschäftigen sich mit den Billag-Gebühren und kommen zu einem eher handfesten Gleichniss:

„Bi dr Billag zahle alli mit,
ob e Gräät benutzisch oder nitt,
mir wänd Kindergäld, und zwar gnue.
Mir händ zwar keini, aber s Gräät derzue“.

Aber auch das Schweizer Privatfernsehen bekommt sein Fett weg, insbesondere die Bachelor-Kandidatinnen. Die Damen müssen sich von den „Käller-Assle“ einen sehr uncharmanten Vergleich gefallen lassen müssen:

„Was mache au die Fraue do,
wo bim Bachelor miend heimegoh?
S gliich wie vorhär ohni Gschpass,
si schtöhnd wieder in dr Wäbergass.“