Billag darf keine Radio- und TV-Gebühren mehr eintreiben

tvbildschirmblau2Auf ihrer Homepage stellt sich die Billag als „Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren“ vor. Damit ist bald Schluss. Ab 2019 darf die Billag keine Rechnungen mehr für den Radio- und TV-Empfang an die Schweizer Haushalte verschicken. Bei einer Ausschreibung des Bundes hat neu die Serafe AG den Zuschlag erhalten. Diese hat bisher vor allem das Inkasso für Krankenkassen durchgeführt. Die Billag verliert damit auf einen Schlag 90 Prozent ihres Auftragsvolumens, möglicherweise müsse die Firma schliessen und 250 Mitarbeitende verlieren ihren Job, so ein Billag-Sprecher gegenüber persoenlich.com. Die Mediengewerkschaft Syndicom kritisiert den Entscheid und erwartet von Serafe, dass das Unternehmen die Billag-Angestellten übernimmt.

Und die No Billag-Initiative?
Auf die No Billag-Initiative habe der Wechsel übrigens keinen Einfluss, berichtet persoenlich.com. Die Billag würde im Initiativtext nicht vorkommen. Konkret stehe dort, weder der Bund noch Dritte sollen Empfangsgebühren verlangen dürfen. Der Billag-Paukenschlag wurde natürlich auch intensiv auf Twitter diskutiert:

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