„Blackout“ in der Kritik, Erfolg für „Silvesterstadl“

Kritik an SRF-Thementag «Blackout». Schon bevor die Beiträge und Filme zum Thema «Stromausfall» ausgestrahlt sind, sorgen sie für Kopfschütteln bei den Experten der ETH Zürich. Das berichtet die SonntagsZeitung. Das Szenario, nachdem ein Stromausfall ganz Europa drei Tage lahmlege, sei «fast nicht möglich». Die Schweiz habe jederzeit genügend Strom zur Verfügung. Solche «Horrorszenarien» würden dank der denzentralen Stromproduktion «eher unwahrscheinlicher». Kritik kommt auch von den Befürwortern der erneuerbaren Energien. Mit dem «Blackout»-Thementag am Montag beeinflusse das SRF die kommende Volksabstimmung über die Energiestrategie. +++

„Silvesterstadl“ zieht Millionenpublikum an. Trotz der Kritik im Vorfeld am Moderationsduo Jörg Pilawa und Francine Jordi ist der Neustart des „Silvesterstadls“ geglückt. Alleine in Deutschland verfolgten 3,47 Millionen Zuschauer*innen das Geschehen im neuen „Stadl“. Der Marktanteil lag bei 15,1 Prozent. Damit überflügelten Pilawa und Jordi sogar die ZDF-Silvestershow vom Brandenburger Tor in Deutschland. Hier sahen 3,21 Millionen Personen zu. Das ZDF erreichte einen Marktanteil von 14,2 Prozent. Wieviele Schweizer Zuschauer*innen der „Silvesterstadl“ vor die Glotze lockte, ist nicht bekannt. Das Schweizer Fernsehen hat die Einschaltquoten bisher noch nicht veröffentlicht. +++