Bundesrat senkt Billag-Gebühr – SRG kündet Sparrunde an

billagAb 2019 soll jeder Schweizer Haushalt 365 Franken im Jahr für den Radio- und Fernsehempfang bezahlen. Umgerechnet würden sich daraus einen Franken pro Tag ergeben, rechnete Bundespräsidentin und Medienministerin Doris Leuthard heute vor. Das sei eine „spürbare Entlastung der meisten Haushalte“. Deshalb habe der Bundesrat auf ihren Vorschlag hin die Senkung beschlossen. Heute bezahlen die Schweizerinnen und Schweizer 451 Franken pro Jahr an die Billag. Gleichzeitig wurde heute der Abstimmungstermin für die No-Billag-Initiative bekannt: es ist der 4. März 2018. Die Initianten hinter No Billag sehen im heutigen Gebührenentscheid „einen taktischen Entscheid“ im Hinblick auf die Abstimmung, wie der Medienverantwortliche Andreas Kleb auf Anfrage von persoenlich.com erklärte.

SRG setzt Rotstift an
Die SRG ihrerseits erklärt, sie wolle nun „ein Massnahmenpaket zur Reduktion der Ausgaben“ schnüren, so SRF-Sprecher Edi Estermann gegenüber persoenlich.com. Dabei solle das Programmangebot „bestmöglich bewahrt“ werden. Die Mediengewerkschaft SSM erwartet in einer ersten Reaktion, dass die Sparmassnahmen ohne Entlassung und mit so wenig Stellenabbau wie möglich umgesetzt werden. Auch in den sozialen Medien, allen voran auf Twitter, sorgten die Neuigkeiten rund um die Billag-Gebühren für viel Aufregung.

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