Christoph Blocher unterstützt “No Billag”-Initiative

billagNach seiner Tochter Magdalena Martullo-Blocher spricht sich nun auch SVP-Vordenker Christoph Blocher für ein Ja zur „No Billag“-Initiative aus. Im Interview mit der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ erklärt Blocher: „Ein staatliches Fernsehen braucht es nicht für alles. Es gibt vieles, das Private auch machen können. Das muss man nun mal ausbeineln“. Blocher selbst habe aber kein Interesse, einen TV-Sender zu gründen. „Ich werde sicher nicht einsteigen. Ich hatte noch nie im Leben einen Fernseher“. Auch SRG-Präsident Jean-Michel Cina äussert sich in einem Interview zur „No Billag“-Initiative. Im Blick gibt er zu, die SRG habe in der Vergangenheit auch Fehler gemacht. Es sei der SRG „in den letzten Jahren zu wenig gelungen, aufzuzeigen, welche Leistungen wir für diese Gesellschaft erbringen“.

SRG-Präsident entschuldigt sich
Als Beispiele nennt Cina die Untertitel oder Audio-Kommentare für Sinnesbehinderte. Und das SRG-Korrespondentennetz. Aber auch dieses steht in der Kritik. Viele Auslandsposten könnten mit der ARD und dem ZDF geteilt werden, schreibt etwa René Hildbrand bei persoenlich.com. Auch die rege Tätigkeit von SRG-Mitarbeitenden bei Social Media steht immer wieder in der Kritik. Auch dazu äussert sich Cina. „Wir haben ganz klare Weisungen rausgegeben: die Leute sollen verhältnismässig erklären und keine Position beziehen. Sie dürfen keine Abstimmungsempfehlung geben und sich nicht in emotionale Diskussionen einmischen“. Das habe nicht immer geklappt, dafür entschuldigt sich Cina im Blick-Interview. „Wir schauen, dass das nicht mehr passiert”. Sparpotential bei der SRG sieht Cina bei der “Anschaffungen von Material und bei Verwaltungsstrukturen”.

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