Dschungelcamp 2016: Vom Ekel-TV zum Wohlfühl-TV-Trash

2014-01-27 04.51.31Es ist längst mehr als eine heimliche Leidenschaft: zwei Wochen im Jahr geben sich auch die hartnäckigsten Arte-Zuschauer und TV-Verweigerer lustvoll dem TV-Trash hin. Dann nämlich, wenn wieder ein ganzer Trupp B- und C-Promis von Deutschland in den australischen Dschungel umziehen. Am Freitagabend war es soweit: die 10. Ausgabe von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ wartete zum Jubiläum mit einigen Änderungen auf. Die Promis wurden vor dem Einzug ins Dschungelcamp nicht gemeinsam im Luxushotel untergebracht, sondern auf mehrere Hotels verteilt. Die Separation wurde auch im Dschungelcamp beigehalten. Die 12 Kandidaten wurden in zwei Teams in zwei separaten Camps aufgeteilt und mussten auch zweimal gegeneinander antreten. Mit diesen Massnahmen will RTL wohl dafür sorgen, dass das Dschungelcamp in diesem Jahr spannender wird als die letztjährige Ausgabe. Was zumindest in der Auftaktsendung gelungen ist: in den ersten drei Stunden sahen die Zuschauer mehr Konflikte und Reibereien als in der gesamten letzten Staffel.

Sinnentleerte, aber unterhaltsame Stunden
Überhaupt ist die Auswahl und Zusammensetzung der Dschungelcamper zu loben. Von alten Recken wie Gunther Gabriel, Rolf Zacher und Thorsten Legat über gestandene TV-Grössen wie Jürgen Milski, Ricky Harris bis zur Damenriege um Jenny Elvers, Sophia Wollersheim und Helena Fürst wird dem Zuschauer eine breite Auswahl angeboten. Und über allen thront die Dschungelqueen Brigitte Nielsen. Ja, mit der ersten Ausgabe des Dschungelcamps ist der Boden bestellt für zwei sinnentleerte, aber unterhaltsame Wochen in den Niederungen des Trash-TVs! Ganz ehrlich: nach all den Schreckensmeldungen der letzten Wochen und Monaten freue mich mich darauf!