“Durchgeknallt!”: Schawinski attackiert “No Billag”-Initiative

billagDer Radio- und Fernseh-Pionier lässt in Interviews mit den AZ-Blättern Schweiz am Wochenende und Watson kein gutes Haar an der Initiative. Er bezeichnet sie als „durchgeknallt“. „No Billag“ lasse „unser bisheriges Radio- und TV-System zusammenbrechen, von dem der öffentlich-rechtliche Sektor ein wichtiger Teil ist, und zwar mit Leistungen, die die Privaten in einem kleinen Land wie der Schweiz nicht finanzieren können“. Auch die Initianten geht Schawinski hart an. Sie hätten „keine Ahnung von der Materie“. Keine einzige Person im Initiativ-Komitee habe „auch nur die geringste Erfahrung im Radio- oder TV-Bereich“. Aber auch die SRG bekommt ihr Fett weg. Sie habe mit ihrem Verhalten in der Vergangenheit dazu beigetragen, das die Initiative überhaupt möglich wurde. Sie müsse schlanker werden.

“Ernst der Lage nicht erkannt”
Im Radiobereich könnten etwa SRF 1 und SRF 3 zusammengelegt werden, auch beim Fernsehen gebe es Sparpotential. Die Führung habe „den Ernst der Lage noch nicht erkannt, sonst hätte sie längst signalisiert, dass sie bei den Programmen zu Abstrichen bereit ist“. Seinen Kritikern entgegnet Schawinski, er habe immer gegen das SRG-Monopol gekämpft, aber nie gegen die Existenz der SRG. Hintergrund des Interviews ist Schawinskis neustes Buch „No Billag?“. Diese liefere Gegnern und Befürwortern der Initiative Informationen und zeige, welche Folgen die „No Billag“-Initiative nach sich ziehen würde.

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