Freude über Emmys, Ärger wegen SRF

„Game of Thrones“ räumt bei den Emmys ab. Die US-Fantasyserie nach der Vorlage von George R.R. Martin räumte gleich acht der begehrten TV-Trophäen ab, darunter der Emmy-Award für die beste Dramaserie. Peter Dinklage wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Er war von seinem Preis so überrascht, dass er kaugummikauend auf die Bühne kam. Im Comedybereich wurde die „Daily Show“ mit Jon Stewart dreimal ausgezeichnet. Gewinner des Abends war auch „Veep“, die neue Comedyserie mit Julia Louis-Dreyfus mit sechs Auszeichnungen. Für ein erstes Glanzlicht sorgte der diesjährige Emmy-Moderator Andy Samberg mit seiner musikalischen Eröffnungsnummer. Darin spielt er einen überforderten Serienjunkie:

Kleinparteien kritisieren SRF-Arena. Die BDP und die Grünliberalen fühlen sich gerade im Wahljahr vom SRF benachteiligt. Besonders in der Polit-Talk-Sendung „Arena“ fühle man sich untervertreten, so BDP-Nationalrat Hans Grunder in der „Schweiz am Sonntag“. Deshalb wolle die Partei am Dienstag eine Beschwerde bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) einreichen. SRF-Chefredaktor Tristan Brenn kontert die Kritik, man tue das Beste, um „die Parteienlandschaft der Schweiz so ausgewogen wie möglich darzustellen“. Arena-Moderator und -Redaktionsleiter Jonas Projer doppelt nach und sagt, es treffe nicht zu das die BDP in der Arena nicht angemessen vertreten sei. Auch im Bundesrat ärgert man sich übers Schweizer Fernsehen. Ueli Maurer habe einen Auftritt in der Sendung „Classe politique“ aus Ärger über einen Bericht im „Kassensturz“ abgesagt, berichtet die „NZZ am Sonntag“. +++

Dieser Beitrag wurde unter Fernsehen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.