Fussball-TV-Rechte an SRF: Kritik von 3+

fcbiel1Das Schweizer Fernsehen hat sich sämtliche Fernsehrechte an den Spielen der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bis 2022 sichern können. Wie tief das SRF ins Portemonnaie greifen musste, darüber wurde „Stillschweigen vereinbart“. 20 Minuten zitiert Insider, die von einem Betrag von fünf bis sieben Millionen Franken pro Jahr ausgeben. Kritik kommt von 3+-Chef Dominik Kaiser: „Wir halten es für sehr problematisch, dass die SRG … uns mit ihrem gigantischen Budget und ihren Steuermillionen überbietet.“ Das Angebot von 3+ hätte vorgesehen, dass die SRG immer noch die meisten und wichtigsten Spiele hätte zeigen können. Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport bei der SRG kontert die Kritik von Kaiser: „Wir haben … weit mehr zu bieten als nur Geld: unsere Angebote sind in allen vier Sprachregionen frei empfangbar.“ Ein sprachregionaler Sender könne nur einen Teil der Schweiz abdecken.

Federer und Wawrinka sorgen für Top-Quoten
Einen sportlichen Erfolg konnte das Schweizer Fernsehen übrigens diese Woche auch an der Tennis-Front verbuchen: das Schweizer Duell zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka an den Australian Open holte trotz der fernsehuntauglichen Uhrzeit um 9:30 Uhr morgens Traumquoten. In der Spitze sassen 326’000 Zuschauer*innen vor dem Fernsehgerät, der Marktanteil schraubte sich auf 71,2 Prozent.

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