„Herr und Hündchen“: Wieder Knatsch um Telebasel

tvbildschirmblau2Hat die Baselstädtische Regierung eine Anfrage zu Telebasel aus dem Parlament von Telebasel diktieren lassen? Das behauptet zumindest die Basler Zeitung. Konkret gehe es um eine Anfrage von LDP-Grossrätin Patricia von Falkenstein, ob die neue Online-Offensive des teilweise mit Gebührengeldern finanzierten Telebasels die privaten Medienunternehmen benachteilige und den Markt verzerre. Die Antwort habe „Nein“ gelautet. Die zweite Anfrage, ob Telebasel mit dem neuen Konzept noch die Bestimmungen der Konzession erfülle, habe die Regierung mit „Ja“ beantwortet. Beide Antworten würden „praktisch vollumfänglich aus der Feder von Telebasel-CEO Dominik Prétôt stammen“, auch wenn sie von Stadtpräsident Guy Morin und der Staatsschreiberin Barbara Schüpbach unterschrieben seien. Begründet würde dies damit, dass die Stadtregierung seit einiger Zeit keine Vertretung mehr im Stiftungsrat von Telebasel habe.

„Wer ist Herr, wer das Hündchen?“
Dass die Regierung überhaupt Fragen beantworte, die nicht in ihre Verantwortung fallen, sei ungewöhnlich, normalerweise würde sie darauf verzichten, so die Basler Zeitung. Tatsächlich sei es am Bundesamt für Kommunikation, diese Fragen zu beantworten. Dort hat nämlich Barfi.ch-Chef Christian Heeb eine Anzeige gegen Telebasel eingereicht. Dieser reagiert auf Twitter auf die neusten Enthüllungen der BaZ mit der rhetorischen Frage: