Historischer Sieg des FC Basel sorgt für hohe TV-Quoten

München/Wien – Mehr als 2 Millionen Zuschauer sahen zu, als gestern Abend der Penalty-Krimi zwischen dem FC Basel und den Tottenham Hotspurs entschied, wer in den Europa League-Halbfinal einzieht. Und das bei einem deutschen Privatsender: Kabel Eins. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sassen am späten Abend 970‘000 Personen vor dem Fernseher, der Marktanteil betrug satte 17 Prozent. Damit war Kabel Eins zu diesem Zeitpunkt sogar Marktführer im deutschen Fernsehprogramm. Dabei war das Interesse der Zuschauer am Anfang noch bescheiden, beim Anpfiff sahen erst 770‘000 Zuschauer zu. In der zweiten Halbzeit waren es dann schon 1,68 Millionen Personen.

Schweizer Fussballfans haben „fremdgesehen“
Auch der österreichische Staatssender ORF 1 dürfe gestern Abend überdurchschnittliche Einschaltquoten erzielt haben, auch von Zuschauern aus der Schweiz. Der Sender übertrug die Partie in HD-Qualität, während das Schweizer Fernsehen entschied, bei SRFzwei die nicht-entscheidende vierte Partie des Eishockey-Playoffs zwischen Bern und Fribourg auszutragen, die Gründe dafür sind unbekannt. Das hatte zur Folge, dass der FCB-Match auf SRF info ausgestrahlt wurde, wo keine HD-Bilder ausgestrahlt werden. Das führte dazu, dass etliche Fussballfans auf den ORF 1 oder den englischen Sender itv 1 auswichen.