Kritik an Biglers Plan für „No Billag“, Giacobbo wird Podcaster

billagKritiker zerfleddern „Plan B“ der „No Billag“-Befürworter. Die sieben Thesen des Schweizerischen Gewerbeverbandes und dessen Direktors Hans-Ulrich Bigler, wie die SRG auch ohne Billag-Gebühren überleben könnte, seien „illusorisch“, schreibt der Medienwissenschaftler und freischaffende Publizist Matthias Zehnder in seinem Blog. Das Komitee „Sendeschluss? Nein“ bezeichnet den „Plan B“ als „Blindflug“. Die Vorschläge seien „abenteuerlich“, ihr „Plan B“ höre am 4. März auf, am Tag der Abstimmung über die „No Billag“-Initiative. +++

SRF verkleinert Olympia-Crew. Statt 240 Mitarbeitende wie an den Olympischen Winterspielen in Sotschi werden in diesem Jahr in Pyeongchang „nur“ 160 Mitarbeitende für die Fernseh- Radio- und Onlinekanäle der SRG vor Ort sein. Dank einer „neuartigen Produktionstechnik“ könne die Senderegie in der Schweiz bleiben, heisst es in einer Mitteilung. Die SRF-Sender berichten vom 9. bis 25. Februar täglich von den Olympischen Winterspielen. Alleine fürs Fernsehen würden 1000 Stunden Programm produziert. Die Sendungen sollen aus dem Studio im „House of Switzerland“ ausgestrahlt werden. +++

Viktor Giacobbo startet Podcast. Der ehemalige Late Night-Talker geht unter die Podcaster. Zusammen mit Radio 24 und Watson lanciert der Satiriker seinen „Giacobbodcast“. Mit „Gesprächspartnern aus Politik, Kultur und Gesellschaft“ kläre Giacobbo im Audio-Podcast „die wichtigen Fragen unserer Zeit“, in Form eines „sehr persönlichen Smalltalks“. Gast der ersten Ausgabe ist Bundeskanzler Walter Thurnheer. +++