Lachen und gruseln: drei Serientipps fürs Osterfest

Immer wieder werde ich als bekennender TV-Junkie nach Serientipps gefragt. Da nun das lange Osterwochenende vor der Türe steht (und die Wetterprognosen ziemlich schlecht sind) habt ihr vielleicht wieder Zeit und Muse, euch einer neuen TV-Serie zu widmen. Ich hoffe, mit meinen Empfehlungen euren Geschmack getroffen zu haben (und Serien, die nicht sowieso schon jeder kennt).

Tipp 1: Parks And Recreations
Amy Poehler spielt die Hauptrolle in dieser Sitcom im Mockumentary-Stil, die im Grünflächenamt der fiktiven Stadt Pawnee spielt. Poehler verkörpert Leslie Knope, die sehr engagierte stellvertretende Leiterin des Amtes. Ihr Chef Ron Swanson (verkörpert von Nick Offerman) ist das pure Gegenteil von Leslie: er will am liebsten in Ruhe gelassen werden und findet den gesamten Behördenapparat sowieso überflüssig und abschaffenswert. „Parks And Recreations“ ist am ehesten als eine Mischung aus „The Office“ und „Arrested Development“ zu beschreiben.

Tipp 2: The Man In The High Castle
Was wäre, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten und die USA unter sich aufgeteilt? Diese Alternativwelt ist der Ausgangspunkt der Dramaserie „The Man In The High Castle“, die auf dem ebenfalls sehr empfehlenswerten Buch „Das Orakel vom Berge“ von Philip K. Dick beruht. Leider hat die Pilotfolge der Serie nur das Grundkonstrukt der Romanvorlage übernommen und nicht auch die Handlung. Trotzdem ist die erste Folge der Serie sehenswert, momentan gibt es nur diese eine Pilotfolge, aber offenbar sind neue Folgen bereits bestellt.

Tipp 3: Schuld nach Ferdinand von Schirach
Auch wenn ich die Vorgängerserie „Verbrechen“ besser fand, auch wenn ich mit Hauptdarsteller Moritz Bleibtreu nicht viel anfangen kann, will ich die Serie hier trotzdem loben und empfehlen. Das ZDF hat es verstanden, eine Krimiserie abseits vom bekannten, etwas angestaubten Strickmuster deutscher Krimiserien produzieren zu lassen und alle Folgen vorab in der hauseigenen Mediathek hochladen zu lassen. Auch wenn einzelne Folgen wie etwa Folge 4 („Die Illuminaten“) thematisch etwas sehr weit hergeholt und klischiert wirken, schafft des „Schuld“ doch in vielen Momenten, spannend und atmosphärisch zu sein.