Nach dem Aus von „Late Update“: SRF muss sich gegen Kritik wehren

Quelle: SRF

Diese Woche verkündete das Schweizer Fernsehen, der Satiresendung von Michael Elsener den Stecker zu ziehen. Stattdessen solle Dominic Deville die Oberhand in Sachen Late Night am Sonntagabend erhalten. Ein Entscheid, der dem Tages-Anzeiger offenbar sauer aufstösst. Dieser schreibt, die Absetzung von Elseners Show sei „überhastet“ und eine „Niederlage fürs Schweizer Fernsehen“, weil sich damit die SRF-Eigenproduktion im Kampf der Formate gegen „Deville“ nicht habe durchsetzen können. Und es wird spekuliert, das Aus von „Late Update“ nach der Kritik von FDP-Präsidentin Petra Gössi an der Sendung sei „politisch zu verstehen“. Gegenüber persoenlich.com nimmt das Schweizer Fernsehen zu den Vorwürfen nun Stellung: politische Interventionen hätten keinen Einfluss auf den Entscheid gehabt, wird Tom Schmidlin zitiert, seines Zeichens Bereichsleiter Entwicklung & Comedy im SRF. Man habe bei „Deville“ lediglich „mehr Entwicklungspotential“ gesehen.