Neues Basler Newsportal heisst „Bajour“

Auf leisen Sohlen macht sich erstmals das neue Basler Newsplattform „Bajour“ bemerkbar, „das aus den Trümmern der TagesWoche erwächst“, wie die BZ Basel schreibt. Nicht mit einem grossen Knall, sondern eher bescheiden, mit einer Podiumsdiskussion am 13. August. Die Webseite sei noch nicht Online, das Redaktionsteam sei erst im Entstehen, vier JournalistInnen seien angestellt, eine Journalistin sei bereits im Pop-Up-Büro in der Markthalle am arbeiten. Richtig starten wolle man irgendwann im Herbst, so Manuel Bertschi, Präsident Medienzukunft Basel im Interview mit persoenlich.com. Man sei bewusst bescheiden gestartet, um der „Republik“-Falle zu entgehen.

Die „Republik“-Falle
Das Zürcher Newsportal startete mit grossen Ankündigungen und Vorschuss-Lorbeeren und ist seitdem unter Erfolgsdruck. Der Name „Bajour“ leite sich aus den Worten „Bonjour“ und „à jour“ ab, auch Basel als Herkunftsort sei im Namen vertreten. Finanziert werden soll das Projekt mit einer Million Franken pro Jahr, die von der Stiftung Medienvielfalt zur Verfügung gestellt wird. Man suche ausserdem nach weiteren Stiftungen und deren Gelder und hofft in Zukunft auf eine öffentliche Finanzierung durch Bundesgelder.