+++ News-Splitter +++

FCB-Meisterfeier ohne Telebasel. Der Lokalsender überträgt die spontane Meisterfeier des FC Basel auf dem Barfüsserplatz heute Abend nicht. Stattdessen ist bei Telebasel die Diskussionssendung „Salon Bâle“ zu sehen. Ob dies die Fernsehzuschauer in Basel und die Heimweh-Basler im Ausland allzu sehr interessiert, ist fraglich. Ebenfalls unbeantwortet ist die Frage nach den Gründen, warum Telebasel nicht live auf Sendung geht. In den letzten Jahren wurde es fast zur kleinen Tradition, dass das Lokal-TV bei der Meisterfeier live sendet. Dafür springen die Lokalradios Basilisk und Energy Basel in die Bresche und übertragen das Geschehen auf dem Barfüsserplatz, zwar ohne Bild, dafür mit Ton. +++ Luca Hänni ist der DSDS-Sieger 2012. Der 17-jährige Berner aus Uetendorf setzte sich im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ gegen seinen Konkurrenten Daniele Negroni durch. Damit gewinnt erstmals ein Schweizer die RTL-Castingshow. Quotentechnisch konnte das DSDS-Finale nicht überzeugen: 4,7 Millionen Zuschauer waren dabei, beim Finale vor einem Jahr sahen noch 6,3 Millionen zu, vor zwei Jahren waren es sogar 7,58 Millionen. +++ „TagesWoche“: Halbjahresbilanz mit kritischen Tönen. Nach den ersten sechs Monaten sei die „TagesWoche“ zwar „nice to have“, aber entbehrlich, bilanziert der „Sonntag“, der sich in der Basler Medienszene rumgehört hat. Matthias Hagemann, Verwaltungsrat von Radio Basilisk sagt, die „TagesWoche“ habe es „bis heute nicht geschafft, für mich zu einem Bedürfnis zu werden“. Willy Surbeck, Chefredaktor von Telebasel, meint: , hätte die Zeitung etwas von der fröhlichen Rauflust der Weltwoche gepaar mit Basler Sozialromantik, dann hätte Basel ein eigenes ‚Rolling Stone‘“. Thomas Dähler, Chefredaktor der Basellandschaftlichen Zeitung, sagt: „Die ‚Tageswoche‘ enttäuscht mich. Der Spagat zwischen dem Run auf Online-Quoten und gut recherchiertem Magazin-Journalismus gelingt nicht wirklich“. +++ Widerstand in der BaZ-Redaktion gegen SVP-Zanetti. Die Mitarbeiter der Basler Zeitung wehren sich gegen die Pläne von Markus Somm, SVP-Kantonsrat Claudio Zanetti als Leiter der Bundeshaus-Redaktion einzusetzen. Das meldet die NZZ am Sonntag. Die Redaktions-Kommission habe gegenüber BaZ-Chefredakteur Markus Somm ihren Unmut kundgetan und auch mit BaZ-Verleger Filippo Leutenegger Kontakt aufgenommen. Dieser wolle sich erst einschalten, wenn die Redaktion und Somm miteinander gesprochen hätten. Somm und Leutenegger sind zurzeit in den Ferien. Ein Bundeshaus-Redaktor habe bereits gekündet, weil er mit Zanettis Einsetzung nicht einverstanden ist. Ein anderer wechselt zu einem Konkurrenzblatt. +++ SF plant Geschichts-Doku über die Schweiz. Die Serie soll im Herbst 2013 unter dem Titel „Wir Schweizer“ ausgestrahlt werden und vier Folgen umfassen. Unter anderem wird das Leben des frühen Eidgenossen Werner Stauffacher und des ersten Tessiner Bundesrates Stefano Franscini gezeigt. Das berichtet die NZZ am Sonntag. Die SF-Geschichts-Reihe stösst aber auch auf Kritik: Experten bemängeln, die historische Rolle der Frauen und der Ausländer würde zu wenig oder gar nicht beleuchtet. +++ Kalte Küche bei Joiz: Jugendsender setzt Kochshow ab. Das Format „Kochen mit Shibby“ werde ab August nicht mehr produziert und gesendet. Das meldet der „Sonntag“ und beruft sich auf Twitter-Nachrichten von Christina „Shibby“ Schmid. Diese fragte ihre Follower: „Jemand eine Idee, was ich ab August machen könnte?“ Auf die Frage der Follower, warum ihre Kochsendung abgesetzt wurde, erklärte Shibby: „Anscheinend ist Ernährung nicht mehr allzu wichtig“. Mittlerweile teilte Shibby per Twitter mit, eventuell würden im nächsten Jahr neue Folgen der Kochsendung produziert. +++ Harald Schmidt-Aus bei Sat.1: Jetzt reden Andrack und Feuerstein. Ex-Sidekick Manuel Andrack rechnet nicht mit einem schnellen TV-Comeback von Harald Schmidt. Gegenüber dem „Spiegel“ erklärt Andrack: „Welcher Sender sollte ihn (Harald Schmidt) denn noch nehmen? Wenn einer mit so grossem Bohei zu Sat.1 zurückkehrt und schon wenige Monate später den Stecker gezogen bekommt, dann war’s das erst mal“. Herbert Feuerstein widerspricht Andrack und glaub trotz der jüngsten Misserfolge an ein Comeback: „Schmidt kommt wieder. Er ist der ewige Entertainer. Das lastet wie ein biblischer Fluch auf ihm. Der kann gar ncht aufhören. Schmidt ist imstande und kommt aus der Kanalisation heraus und macht eine Sendung, von der noch niemand was ahnt“.