+++ News-Splitter +++

Dirk Bach: Todesursache vermutlich Herzversagen. In Bachs Appartement seien Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Cholesterinsenker gefunden worden, heisst es in Medienberichten. Zum Zeitpunkt seines Todes sei Dirk Bach alleine in der Wohnung im Ortsteil Lichterfelde gewesen. Zum letzten Mal lebend sei Bach am Sonntagnachmittag um 14 Uhr gesehen worden. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile bestätigt, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gäbe, die Ermittlungen würden damit abgeschlossen und der Leichnam zur Beerdigung freigegeben. Die Aufzeichnung zur Sendung „neoParadise“ am letzten Donnerstag war der letzte TV-Auftritt von Dirk Bach. Unklar ist, was nun mit dieser aufgezeichneten Sendung geschehen wird. Die TV-Sender gedenken mit Sondersendung des Verstorbenen. RTL strahlt am Freitagabend um 21.15 Uhr die Sendung „Danke, Dirk!“ aus. Super RTL zeigt am Freitag ab 22 Uhr fünf Folgen der „Dirk-Bach-Show“. +++ Deutscher Fernsehpreis für „The Voice of Germany“. Die Castingshow von ProSieben und Sat.1 setzte sich in der Kategorie „Beste Unterhaltung Show“ durch gegen „Rette die Million“ mit Jörg Pilawa (ZDF) und „Joko und Klaas – Das Duell um die Welt“ (ProSieben). Dafür bekamen Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf den Fernsehpreis für ihre „Besondere Leistung“. Als „Beste Comedy“ wurden Martina Hill und ihr Format „Knallerfrauen“ gekürt, in der Kategorie „Beste Unterhaltung Doku/Dokutainment“ ging der Preis an „Cover My Song“ (Vox). Die Liste mit allen Gewinnern findet sich auf der Homepage des Deutschen Fernsehpreises. Die Verleihung stand ganz im Zeichen des verstorbenen Dirk Bachs. Moderator Oliver Welke würdigte den Verstorbenen, mit den Worten, er sei der “scharfzüngigste Wortakrobat im Dschungel” gewesen und man habe mit ihm “auf höchstem Niveau lästern und albern” können. “Es ist ein Verlust, den man nicht kompensieren kann – künstlerisch nicht und menschlich sowieso nicht”, so Welke. Deutliche Worte zum Fernseh-Business fand Oliver Kalkofe. Er wünschte, die Verantwortlichen von Sendungen wie „Schwer verliebt“ und „Villa Germania“ solle „der Blitz beim Scheissen treffen“. Die Preisverleihung des Deutschen Fernsehpreis wird am Donnerstag ab 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. +++ The Voice of Switzerland: Sven Epiney und Viola Tami moderieren. Lange wurde das Geheimnis gehütet, nun ist klar, die SF-Allzweckwaffe Sven Epiney wird die SF-Version der internationalen Castingshow moderieren. An seiner Seite wird Radio- und TV-Moderatorin Viola Tami stehen. The Voice of Switzerland startet im Januar 2013. Schweizer Jugendliche lesen „20 Minuten“ und hören DRS 3. Das ergibt eine Studie, die auf persoenlich.com vorab veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden Jugendliche im Alter von 14 bis 25 Jahren nach ihren Lieblingsmedien befragt. Im Zeitungsbereich liegt ganz klar „20 Minuten“ vorne mit 51 Prozent, die Konkurrenz folgt erst mit meilenweitem Abstand, der „Tages-Anzeiger“ mit 9 Prozent und der „Blick am Abend“ mit 8 Prozent. Als Lieblingsradio geben 22 Prozent DRS 3 an, dicht gefolgt von NRJ Zürich mit 17 Prozent. Beim Lieblings-TV-Sender liegt ganz klar ProSieben vorne mit 31 Prozent der Stimmen, mit Abstand folgt SFzwei mit 16 Prozent. Die Lieblings-Homepages der Jugendlichen sind wenig überraschend Facebook und Google. +++ Tele Züri rutscht bei Cablecom nach vorne. Ab Dienstag wird der Lokalsender bei Cablecom Digital neu auf dem Sendeplatz 17 empfangbar sein, bisher war es Platz 25. Tele Züri-Moderator Markus Gilli kommentiert das auf Twitter mit dem Spruch: „Freude herrscht“. Die Umstellung wird nötig, weil ein zusätzlicher Platz nötig wird für den Schweizer Privatsender 4+, dieser geht am 9. Oktober ausschliesslich bei Cablecom auf Sendung (ONLINE MEDIENNEWS berichtete). +++ Blick am Abend fängt sich Rüge ein. Die Gratis-Pendlerzeitung habe eine Zug-Kontrolleurin der SBB „öffentlich blossgestellt“, so das Urteil der Ethik-Kommission des Presserates. In einem Zeitungsbericht hatte der Blick am Abend die Frau als „Kondukteurin Gnadenlos“ bezeichnet und ihr Nachname und der erste Buchstabe des Vornamens veröffentlicht. Die Frau beschwerte sich darauf beim Presserat und hat nun Recht bekommen. Der Blick am Abend habe mit dem Artikel die Rechte und Pflichten der Journalisten verletzt. Diese besagt, Journalisten müssten die Privatsphäre der Menschen respektieren, die nicht in der Öffentlichkeit stünden.

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