News-Splitter: Basler Wetterfrosch, Paywall und Micky Maus

Basler wird Moderator der SRF Meteo-Hauptausgabe. Jan Eitel ersetzt ab sofort Daniela Schmucki während ihrer Schwangerschaft und wird auch danach als Moderator der Wettersendung am Hauptabend erhalten bleiben. Der 35-jährige Basler ist seit November 2006 in der Meteo-Redaktion beim Schweizer Fernsehen und seit 2007 auch als Moderator im Einsatz. +++ Tamedia will keine Westschweizer Zeitungen schliessen. Es gäbe auch keine Pläne für Zusammenlegung, erklärt der Medienkonzern gegenüber den Regierungen der Kantone Waadt und Genf. Dieser Eindruck sei wegen einer „ungeschickten Information“ entstanden. Die Tamedia hatte Ende März angekündet, 34 Millionen Franken sparen zu wollen, davon knapp 18 Millionen in der Westschweiz. Das sorgte in der Romandie für heftige Proteste, auch weil die Tamedia im vergangenen Jahr einen Gewinn von 152 Millionen Franken gemacht hat. +++ Ringier verschiebt Start der Bezahlschranke. Die sogenannte „Paywall“ beim Blick soll nun doch nicht schon diesen Herbst hochgezogen werden. Man brauche bei diesem Projekt mehr Zeit, so Verwaltungsratspräsident Michael Ringier. Man wolle zuerst die anderen Medienhäusern beobachten und von ihnen lernen. Zum Beispiel die Bild-Zeitung, die zieht ihre Bezahlschranke diesen Sommer hoch. Ausserdem sei noch unklar, welche Inhalte zusätzlich kosten sollen. Wenn man von den Lesern Geld wolle, müsse man was Besonderes anbieten. Stichwort Geld: im letzten Jahr hat Ringier 32,3 Millionen Franken verdient. Das zeigen die Geschäftszahlen 2012. Der Umsatz betrug über eine Milliarde Franken. +++ Fiktive Nachrichten bringen RTL 2 in Erklärungsnot. Der Sender hat am 8. Januar bei den „RTL 2 News“ ein gestelltes Interview mit einer Darstellerin aus der Serie „Köln 50667“ gezeigt, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich um eine rein fiktive Person handelt. Damit habe RTL 2 gegen „journalistische Grundsätze… verstossen“, so die deutsche Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Das sei eine „nicht tolerierbare Grenzüberschreitung“. Der Sender habe die Wahrhaftigkeitsregel verletzt. Bei diesem Beitrag verschwimme die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Die Zuschauer könnten nicht mehr erkennen, welche Sequenz echt und welche gestellt ist. +++ Aus „Das Vierte“ wird der „Disney Channel“. Im Januar solle der Sender als frei empfangbarer Fernsehsender über Kabel und Satellit starten. Der „Disney Channel“ will laut Mitteilung ein 24 Stunden-Vollprogramm „für die ganze Familie“ ausstrahlen.