News-Splitter: Paywall, Schminanski, Britt und Sherlock

Tamedia führt Online-Paywall ein. Wer ab Dezember Zeitungsartikel des Tages-Anzeigers online lesen will, muss zahlen. Die Tamedia will die sogenannte Bezahlschranke einführen, nur die ersten paar Zeitungsartikel sind noch gratis. Ab nächstem Jahr soll die Paywall auch bei den anderen Tamedia-Zeitungen wie Berner Zeitung, Bund oder SonntagsZeitung aktiv werden. Gleichzeitig gab die Tamedia ihre Geschäftszahlen für 2012 bekannt. Das Betriebsergebnis sank im letzten Jahr um 37,8 Millionen Franken, der Gewinn schrumpfte um 15 Prozent. +++ Neuer Fall für Schimanski. Der Kult-Fernseh-Kommissar will es nochmals wissen: im Alter von 75 Jahren schlüpft Götz George nochmals in die Rolle des Horst Schimanski. Im Mai sollen die Dreharbeiten starten, der neue Fall von Schimanski soll noch in diesem Jahr ausgestrahlt werden. Die letzte neue Folge der Schimanski-Reihe wurde vor zwei Jahren ausgestrahlt. +++ Sat.1-Talkshow „Britt“ wird eingestellt. Nach 12 Jahren wird im Sommer die letzte Folge des Daily-Talks ausgestrahlt. Die Quoten der letzten Monate hätten gezeigt, dass Talk nicht mehr den Nerv der Zeit treffen würde, erklärt eine Sat.1-Sprecherin. Mit der Moderatorin Britt Hagedorn will der Sender allerdings weiterhin zusammenarbeiten. +++ Domian nimmt Entschuldigung von Facebook an. Stein des Anstosses waren von Facebook gelöschte Kommentare des WDR-Nachttalkers Jürgen Domian. Daraufhin ärgerte sich Domian öffentlich und zeigte sich „fassungslos“. Inzwischen hat sich Facebook ebenso öffentlich entschuldigt und Domian hat diese Entschuldigung angenommen. Er bedankte sich für die Unterstützung seiner Fans und schrieb weiter: „“Ich hoffe, dass Facebook in Zukunft grundsätzlich und allen Usern gegenüber vorsichtiger, fairer und transparenter auftritt.“ +++ Doch keine vierte „Sherlock“-Staffel? Der Darsteller des Detektivs Sherlock Holmes in der gleichnamigen BBC-Serie hat seine Aussage, eine vierte Staffel sei bereits in Planung, zurück genommen. Nach Reiseanstrengungen habe er vermutlich etwas gesagt, was er nicht hätte sagen dürfen, so Benedict Cumberbatch. TV-Kritiker vermuten dennoch, es sei eine vierte Staffel in Planung und Cumberbatch hätte dies einfach zu früh verraten.