News-Splitter: Telebasel, Lerchenberg, ZDF-Sportstudio

tvUmbruch beim Lokalsender Telebasel. Neu sei Geschäftsführer Dominik Prétôt als CEO die alleinige Spitze im operativen Geschäft. Willy Surbeck bleibt Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung. Diese wird von sechs auf drei Personen plus CEO verkleinert. Das schreibt Telebasel in einer Mitteilung. Prétôt habe in Zukunft das „alleinige letzte Wort bei Unternehmensentscheiden, zitiert „persoenlich.com“ Roger Thiriet, Präsident der Stiftung Telebasel. Diese Reform geschehe aus strategischen Gründen. Man habe die nächste Konzessionsrunde im Auge, ausserdem falle 2028 das Basler Kabelnetz an die Cablecom, 1,6 Millionen Franken würden ausfallen. Deshalb seien künftig die Finanzen und das Controlling wichtig. Die TagesWoche, vor wenigen Tagen noch selbst Objekt der Berichterstattung bei Telebasel, schreibt, Willy Surbeck sei „Verlierer des Umbruchs“. Er sehe die „journalistische Unabhängigkeit“ des Senders in Gefahr. +++ Zweite Staffel für ZDF-Sitcom „Lerchenberg“. Die Comedyserie mit Sascha Hehn wird immer wieder als „deutsches ‚30 Rock‘“ bezeichnet, nun sollen vier neue Folgen produziert werden. Ausserdem plane das ZDF eine Comedyserie mit Cordula Stratmann und eine Polit-Serie aus der Feder des „Switch reloaded“-Autoren Stefan Stuckmann. +++ ZDF-Sportchef nimmt Stellung zur „Gebührenverschwendung“. Ein Live-Interview im „aktuellen Sportstudio“ im ZDF wird derzeit heiss diskutiert. Das ZDF flog das fünfköpfige deutsche Rodelteam für ein Kurzinterview von Sotschi nach Mainz ein, um es kurz danach wieder nach Sotschi zurück zu befördern. Dieses Vorgehen löste Rufe nach „Gebührenverschwendung“ aus. Nun verteidigt der ZDF-Sportchef die Aktion im Interview mit dem „Spiegel“. Die ganze Sache hätte etwa 2500 Euro gekostet, eine Live-Schaltung wäre nicht billiger geworden.