„No Billag“-Crowfunding hat Sammelziel zur Hälfte erreicht

billagNach dem Wirbel um den Rauswurf bei der Crowdfunding-Plattform „Wemakeit“ (Bachmediennews berichtete) haben die „No Billag“-Initianten am 6. November ihr eigenes Crowdfunding gestartet. Ziel sei es, 100’000 Franken für den Abstimmungskampf zu sammeln. Dieses Ziel sei zur Hälfte erreicht, teilen die Initianten auf Twitter mit. Am Dienstagabend zeigte die Spendenuhr über 49’000 Franken.  Um Geld dreht sich auch ein Artikel des Tages-Anzeigers. Dieser rechnet vor, das nach einem Ja zur „No Billag“-Initiative die SRG tief in die Taschen greifen müsste. Sollte die SRG den Betrieb schliessen müssen und alle ihre Angestellten verlassen, würde das mit 100 Millionen Franken zu Buche schlagen. Das Geld würde in den Sozialplan fliessen.

Medienverband hat Mühe
Inzwischen zeigt der Verband Schweizer Medien Mühe, für eine Ja- oder Nein-Parole zur Abstimmung zu entscheiden. Man hätte sich an einer Sitzung letzte Woche nicht einigen können, sagte Verbands-Vizepräsident und Chef der  AZ Medien Peter Wanner am Dienstag in einer Rede. Der Entscheid sei vertagt worden. Denn man sei „nicht glücklich über den Ist-Zustand“, dennoch sei „No-Billag“ „zu radikal“. Einen Gegenvorschlag hätte man eventuell unterstützen wollen, ein solcher sei aber nicht zustande gekommen.

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