“No Billag”: Operation Libero schaltet sich ein

Das dürfte den „No Billag“-Initianten keine grosse Freude bereiten. Die politische Bewegung „Operation Libero“ um Nadja Kleiner mischt sich in den Abstimmungskampf um die „No Billag“-Initiative ein. „No Billag“ sei ein „Anschlag auf die Demokratie“. Untermalt wird das mit einem Bild, auf dem ein Sprengsatz zu sehen ist, der an einer Säule mit der Aufschrift „Medien“ angebracht ist. Die Drähte an den Dynamitstangen sind mit einer Zündvorrichtung verbunden. Auf dieser steht das Wort „No Billag“. Am 4. März gehe es nicht um die SRG, sondern darum, ob die Schweiz weiterhin gute Informationen und starke Medien wolle. Die Initiative entziehe den Bürgerinnen und Bürgern Information und schwäche so die Demokratie.

Nun sammeln die Macher hinter Operation Libero Geld, um im Abstimmungskampf mitmischen zu können. Das Ziel seien exakt 284’981 Franken und 59 Rappen. Mit genau diesem Betrag zog Operation Libero vor fast zwei Jahren in den Abstimmungskampf gegen die Durchsetzungsinitiative der SVP. Im Februar 2016 wurde die Initiative vom Stimmvolk abgelehnt. Einen ersten kleinen Sammelerfolg können die Macher von Operation Libero bereits verbuchen: nach dem ersten Sammeltag sind bereits 50’000 Franken zusammen gekommen. Die “No Billag”-Initianten kommentieren den Einstieg von Operation Libero in den Abstimmungskampf auf Twitter:

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