“No Billag”: SRF-Mitarbeiter spenden, Gemeinden sagen Nein

billagDie Angestellten der SRG würden „dazu angehalten, gegen ‚No Billag‘ Geld zu geben“, schreibt der Blick und zitiert einen Insider. Im Ressort Kultur seien Mitarbeitende dazu motiviert worden, „einen Beitrag in der Höhe eines Billag-Jahresbeitrags zu spenden“. Ähnliches sei auch beim SRG-Tochterunternehmen TPC passiert, wie der Tages-Anzeiger berichte. Diego Yanez ist im Vorstand von „Nein zum Sendeschluss“ und bestätigt im Blick, unter den Spendern seien viele SRF-Mitarbeitende. Er finde es gut, dass Redaktionsleiter ihre Mitarbeiter ermutigen würden, zu spenden. Aber es sei falsch, Druck auszuüben. Und die Aktion kann noch Geldspenden brauchen. Das Ziel seien zwei Millionen, bisher seien 150’000 Franken zusammen gekommen. Zum Vergleich: die „No Billag“-Initianten sammeln derzeit per Crowdfunding, ihr Spendenziel sind 100’000 Franken. Derzeit stehen 70’741 Franken auf der Spendenuhr.

Gemeindeverband sagt Nein
Inzwischen hat der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) seine Parole für die „No Billag“-Abstimmung am 4. März 2018 gefasst. Der Vorstand des Verbandes habe einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Die Initiative bedrohe die 34 regionalen Radio- und Fernsehsender, die ebenfalls von den Empfangsgebühren profitieren würden. Sie stelle die Medien- und Meinungsvielfalt in Frage. Die SRG sei eine „nationale Klammer für den medialen Service Public“.

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