Beni Huggel im SRF, Hörerzahlen, Radiosender beerdigt sich

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Copyright: SRF/Christian Lanz

Beni Huggel wird Nachfolger von Alain Suter. Der ehemalige Basler Fussballprofi und Nationalspieler wird neu neben den Spielen der Champions League und der Super League auch die Spiele der Schweizer Fussball-Nati als Experte im Schweizer Fernsehen begleiten. Damit übernimmt Huggel den bisherigen Expertenstuhl von Alain Sutter. Dieser gab vor wenigen Wochen seinen Wechsel als Sportchef zum FC St. Gallen bekannt. Huggel wird seinen ersten Einsatz am 23. März im Spiel gegen Griechenland bestreiten. Der 40-jährige Basler ist seit 2012 als Experte fürs Schweizer Fernsehen im Einsatz. +++

Hörerzahlen: Energy vorne, Radio 24 rutscht ab. Der Ostschweizer Privatsender FM1 kann sich freuen. Nach den neusten Hörerzahlen von Mediapulse (2. Semester 2017) schafft FM1 den Sprung auf den zweiten Platz unter den Schweizer Privatradios. Radio 24 steigt auf den dritten Rang ab. An der Spitze ist nach wie vor Radio Energy Zürich. Die SRG-Radiosender SRF 1 und SRF 3 erreichten 1,5 und 1,1 Millionen Hörer. +++

No Billag: Radio 3fach inszeniert eigene Beerdigung. Ein Ja zur „No Billag“-Initiative würde den Luzerner Jugendsender direkt betreffen. Der Sender finanziere sich zur Hälfte aus den Billag-Gebühren, ohne „könnte Radio 3fach nicht in der bisherigen Form (…) weitergeführt werden”, wird die Geschäftsführerin Alice Reinhard auf der Homepage des Senders zitiert. Um ein Zeichen zu setzen, hat das Team des Unikom-Radios am Montagabend am Luzerner Bahnhof seine eigene Beerdigung inszeniert. +++

(Quelle: nau.ch)

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Tamedia-Umfrage: erstmals Mehrheit gegen “No Billag”

billagZum ersten Mal lehnt eine Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die „No Billag“-Initiative ab. Laut einer Umfrage der Tamedia würden derzeit 59 Prozent der Befragten die Initiative ablehnen, 40 Prozent sprachen sich für ein Ja aus. Was die Gegner besonders freuen wird, die Initiative wird laut den neusten Zahlen sowohl von den jungen als auch von den älteren Stimmberechtigten abgelehnt. Ausserdem stösst die Initiative in der ganzen Schweiz auf Ablehnung. Am höchsten ist der Nein-Anteil mit 63 Prozent in der Romandie, im Tessin sagen 58 Prozent Nein. Bei der letzten Umfrage vor knapp vier Wochen hatten noch die Befürworter der „No Billag“-Initiative mit 51 Prozent die Nase vorn.

Lange Gesichter bei den Initianten
Er sei überrascht, wie schnell sich das Blatt gewendet habe, so Andreas Kleeb von den „No Billag“-Initianten im Blick. Er wirft der Gegenseite vor, sie wolle „die Abstimmung kaufen“ und spielt damit auf die ungleich langen Spiesse bei der Finanzierung der beiden Lager an. Tatsächlich konnte die Polit-Bewegung Operation Libero eine halbe Million Franken für den Abstimmungskampf sammeln, während die Gönner der „No Billag“-Initianten offenbar weniger spendabel waren und nur 160’000 Franken ins Spendenkässeli legten.

Vorsichtige Freude bei Gegnern
„Das Ergebnis freut uns natürlich“, so Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der Polit-Bewegung Operation Libero. Aber man bleibe vorsichtig, die Initianten hätten ihr Pulver sicher noch nicht verschossen. Sie dürfen zum Beispiel auf die Schützenhilfe von Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler zählen. Dessen neuster Plan: eine eigene „Arena“ bei den AZ Medien-Sendern TeleZüri, TeleBärn und Tele M1. Moderiert werden soll die Sendung von FDP-Politiker und Zürcher Stadtrat Fillipo Leutenegger. Der neuste Wurf im Nein-Lager ist eine ganze Reihe an kurzen Musikvideo-Clips mit Schweizer Künstlern wie Sina oder „Dr Eidgenoss“ unter dem Hashtag „Clap4Culture“.

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Blinde und Gehörlose gegen “No Billag”, Virgin Radio gestartet, Grimme-Preis-Nominierung für Netflix

billagBlinde und Gehörlose Verlierer bei “No Billag”? Heute sind 50 Prozent der SRF-Sendungen für Gehörlose untertitelt, rund 450 Sendestunden pro Jahr werden mit Gebärdensprache ausgestrahlt. Für Blinde und Sehbehinderte werden Hörfilme produziert, die auf einer zusätzlichen Tonspur ausgestrahlt würden. Ein Angebot, für das die SRG 17 Millionen Franken pro Jahr bezahlt. Was geschieht mit diesen Leistungen, wenn am 4. März die „No Billag“-Initiative angenommen würde? Dieser Frage geht die NZZ nach. Die Befürworter sagen, der Markt werde sich „mit grösster Wahrscheinlichkeit solidarisch zeigen“ und die Bresche springen“. Mit Leistungsaufträgen könne man die Privatsender verpflichten, Rücksicht auf Gehörlose und Blinde zu nehmen. Diese Argumente bezeichnet Martin Canidas vom Komitee „Nein zum Sendeschluss“ gegenüber der NZZ als „völlige Illusion“. Die Initianten würden „Schadensbegrenzung“ betreiben wollen, die Vorschläge seien „verzweifelt“. Marc Moser von Inclusion Handicap wird zitiert mit dem Satz, die Behindertengleichstellung habe bei einer Annahme der „No Billag“-Initiative „massiv das Nachsehen“. +++

Virgin Radio Switzerland gestartet. Am Mittwochmorgen um 7 Uhr sind die beiden Schweizer Virgin Radio-Stationen via DAB+ und Web auf Sendung gegangen. Aushängeschilder sind Ex-Argovia-Morgenshow-Moderatorin Dara Masi und Ex-SRF-Stimme Peter Walt. Der Muttersender in England ging am 30. April 1993 On Air und wurde vom Virgin-Konzern des Milliardärs Richard Branson ins Leben gerufen. +++

Netflix-Serie für Grimme-Preis nominiert. Premiere für den Streaming-Anbieter: die deutsche Netflix-Serie Dark ist für den renommierten deutschen Grimme-Preis nominiert. Die Mystery-Serie darf sich über eine Spezial-Nominierung für die Idee und das Buch freuen. Ausserdem sind Serien wie 4 Blocks, Babylon Berlin, Hindafing und Das Verschwinden nominiert. Gleich zwei Nominierungen konnten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf einheimsen, für Das Duell um die Welt und den sogeannten Gosling-Gate. Nominiert sind auch Schulz und Böhmermann, Die Pierre M. Krause Show und DIY mit Hazel Brugger. Die Preisverleihung des Grimme-Preis findet am 13. April statt.

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„No Billag“: Privatsender scharf auf SRG-Filetstücke?

billagSollte das Schweizer Stimmvolk die „No Billag“-Initiative annehmen und die SRG abgeschafft werden, würden sich die Schweizer Privatsender dann die Filetstücke aus dem SRF-Programm schnappen? Der AZ Medien-Sender TV24 zeigt laut der SonntagsZeitung Interesse etwa am Lauberhornrennen, dem Spengler-Cup und weiteren Rechten an Eishockey, Fussball und Tennis. Auch bei TeleZüri würde „vermehrt in Inhalte investiert, die heute die SRG besetzt“, so Roger Elsener, Geschäftsführer des Bereichs TV und Radio. Für die beiden anderen Regionalsender der AZ Medien, Tele M1 und TeleBärn würde die Luft aber dünner. Diese Sender könnten „die Qualität des regionalen Service public nicht gleich hoch halten“. Was das konkret bedeutet, führt Elsener nicht aus. Bei den Pay-TV-Sendern UPC Mysports und Teleclub herrscht in Sachen „No Billag“ Funkstille. Sie wollen sich zur Initiative nicht äussern.

Wie weiter nach “No Billag?
Dominik Kaiser, Chef des Privatsenders 3+ hat sich bereits vor einigen Wochen gegenüber der „Schweiz am Wochenende“ vernehmen lassen. Nach einem Ja zu „No Billag“ könne man es sich vorstellen „noch schneller noch mehr Geld“ in serielle Fiktion und Unterhaltungsformate zu investieren. Wie es mit den Schweizer Medien nach der „No Billag“-Initiative weitergehen könnte, ist auch Thema im SRF-Medienclub am Dienstagabend. Unter der Leitung von Franz Fischlin diskutieren „No Billag“-Initiant Olivier Kessler, Radio 105-Gründer Giuseppe Scaglione, die stellvertretende SRG-Generaldirektorin Ladina Heimgartner und Casper Selg, ehemaliger Leiter des „Echo der Zeit“ bei Radio SRF.

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Regional-TVs und Lokalradios warnen vor “No Billag”

billagWürde die „No Billag“-Initiative am 4. März vom Stimmvolk angenommen, würde nicht nur der SRG den Stecker gezogen, sondern auch bei vielen Schweizer Privatsendern. Mit dieser Botschaft haben sich am Freitag dessen Verbände mit einer Medienkonferenz in den Abstimmungskampf eingeschaltet. 43 Lokalradios und 13 Regional-TVs erhalten wie die SRG Gelder aus dem Gebührentopf. Falle die Billag-Gebühr weg, müssten die meisten dieser Sender den Betrieb einstellen. Vor allem die Berg- und die Randregionen sowie das Tessin und die Romandie wären betroffen. Auch der von den Befürwortern eingebrachte „Plan B“ funktioniere nicht. Als Beispiel wird der Walliser Sender Canal 9 genannt. Dieser musste 2015 auf Pay-TV umstellen. Die Folge: nur 5 Prozent aller Haushalte löste ein Abo, der Sender verlor Geld und musste fünf Mitarbeitende entlassen. Heute sendet Canal 9 nur noch eine statt zwei Stunden pro Tag. Auch ein Pay-TV-System für Nachrichtensendungen würde „nirgendwo auf der Welt“ funktionieren. Pay-TV rentiere nur bei Live-Sport, Unterhaltung und Sex, so Telesuisse-Geschäftsführer Marc Friedli.

„Plan B“ funktioniert nicht
Für eine Finanzierung der Sender alleine durch Werbung sei faktisch nur der Raum Zürich gross genug. Der Werbemarkt werde seit 30 Jahren beackert, er werfe einfach nicht mehr ab, so Martin Mürner, Vizepräsident des Verbands der Schweizer Privatradios. Dazu komme, das die SRG bei einem Ja zu „No Billag“ auch Werbung machen dürfte und so der Werbekuchen noch kleiner würde. Die Lokalsender planen ausserdem einen „Studiotag“ am 3. Februar. Die Bevölkerung wird eingeladen, sich vor Ort „über die Arbeitsweise Ihres Lokalradios oder Ihrer lokalen TV-Station“ zu informieren. Aus der Region Basel nehmen Telebasel und Radio X an dieser Aktion teil.

Leuthard geht früher
Inzwischen herrscht Freude bei den „No Billag“-Befürwortern. Bundesrätin und Medienministerin Doris Leuthard plane, direkt nach der Abstimmung am 4. März ihren Rücktritt einzuläuten, berichtet der Blick. Sie wolle noch die „No Billag“-Abstimmung gewinnen und dann ihren Hut nehmen. Ihr Rücktritt sei „erfreulich“, so Gregor Rutz von der SVP. Leuthard habe „alles gemacht, um die Diskussion über den Service Public zu verhindern“. Leuthard ist in seinen Augen „mitverantwortlich für den Heimatschutzzustand der SRG“. Bei den „No Billag“-Gegnern will man sich im Abstimmungskampf durch den Leuthard-Rücktritt nicht beeinflussen lassen. Mark Balsiger, Kampagnenleiter von „Nein zum Sendeschluss“ sieht sogar „einen Ruck“ durch die Zivilgesellschaft gehen. Der „wirre ‚Plan B“ der „No Billag“-Befürworter habe viele aufgeschreckt.

(Quellen: NZZ, Blick, persoenlich.com)

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Umfrage: Gute Noten für Schweizer Radio- und TV-Sender

tvbildschirmblau2Zwei Drittel des Publikums zeigt sich zufrieden mit den Fernsehsendern der SRG, die privaten Radiosender kommen auf 68 Prozent Zustimmung, bei den privaten Lokal-TVs auf 51 Prozent. Das zeigt eine Umfrage des Bakoms. Die Hälfte der Befragten schaut täglich Fernsehen, 47 Prozent davon einen der SRG-Sender. Rund 18 Prozent schauen einen der lokalen Privatsender. Rund 60 Prozent hören täglich Radio, 48 Prozent davon einer der SRG-Radiosender. Die privaten Radiosender kommen auf 35 Prozent. Die Tageszeitungen werden zu 49 Prozent täglich gelesen, die Pendlerzeitungen kommen auf 15 Prozent. Interessante Zahlen legt die Studie auch zur sogenannten „Medienausstattung“ vor: 95 Prozent der Befragten haben trotz Smartphone und Internet immer noch ein Fernsehgerät zu Hause, 85 Prozent haben ein Radiogerät. Allerdings besitzen nur 65 Prozent ein Zeitungs-Abo, bei den Jungen sind es 55 Prozent. In 92 Prozent der Haushalte steht ein Computer, 79 Prozent er Befragten besitzen ein Smartphone, 51 Prozent verfügen über ein Tablet.

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Kritik an Biglers Plan für “No Billag”, Giacobbo wird Podcaster

billagKritiker zerfleddern “Plan B” der „No Billag“-Befürworter. Die sieben Thesen des Schweizerischen Gewerbeverbandes und dessen Direktors Hans-Ulrich Bigler, wie die SRG auch ohne Billag-Gebühren überleben könnte, seien „illusorisch“, schreibt der Medienwissenschaftler und freischaffende Publizist Matthias Zehnder in seinem Blog. Das Komitee „Sendeschluss? Nein“ bezeichnet den „Plan B“ als „Blindflug“. Die Vorschläge seien „abenteuerlich“, ihr „Plan B“ höre am 4. März auf, am Tag der Abstimmung über die „No Billag“-Initiative. +++

SRF verkleinert Olympia-Crew. Statt 240 Mitarbeitende wie an den Olympischen Winterspielen in Sotschi werden in diesem Jahr in Pyeongchang „nur“ 160 Mitarbeitende für die Fernseh- Radio- und Onlinekanäle der SRG vor Ort sein. Dank einer „neuartigen Produktionstechnik“ könne die Senderegie in der Schweiz bleiben, heisst es in einer Mitteilung. Die SRF-Sender berichten vom 9. bis 25. Februar täglich von den Olympischen Winterspielen. Alleine fürs Fernsehen würden 1000 Stunden Programm produziert. Die Sendungen sollen aus dem Studio im “House of Switzerland” ausgestrahlt werden. +++

Viktor Giacobbo startet Podcast. Der ehemalige Late Night-Talker geht unter die Podcaster. Zusammen mit Radio 24 und Watson lanciert der Satiriker seinen „Giacobbodcast“. Mit „Gesprächspartnern aus Politik, Kultur und Gesellschaft“ kläre Giacobbo im Audio-Podcast „die wichtigen Fragen unserer Zeit“, in Form eines „sehr persönlichen Smalltalks“. Gast der ersten Ausgabe ist Bundeskanzler Walter Thurnheer. +++

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Basler Künstler gegen “No Billag”, Massiver Abbau bei SDA

billagBasler Künstler gegen „No Billag“. Unter dem Label „No Billag, No Culture“ versammeln sich über 6000 Kulturschaffende aus der Schweiz zum Widerstand gegen die “No Billag”-Initiative. Darunter Basler Künstler wie Baschi, Anna Rossinelli, Ira May, Lovebugs-Sänger Adrian Sieber oder „Wilder“-Hauptdarstellerin Sarah Spale. Die Kulturschaffenden stünden für „eine kulturell vielfältige Schweiz“. Die „No Billag“-Initiative bezeichnen sie als „gefährliches Medien-Monopoly“. Auch die Behindertenorganisation agile.ch lehnt die Initiative ab. Sie sehen das Recht von Seh- und Hörbehinderten auf Information, Kommunikation und Teilhabe am öffentlichen Leben bedroht. Die SRG und die lokalen Privatsender könnten ohne Gebühren Programme für Seh- und Hörbehinderte nicht mehr finanzieren. +++

AZ Medien starten Video-Nachrichtensendung. Seit heute kann auf den Webseiten der AZ-Sender und der AZ-Zeitungen die neue Video-News-Sendung „99 Sekunden“ abgerufen werden. Die Sendung soll an den Wochentagen in den Morgenstunden hochgeladen werden und über die „wichtigsten nationalen und internationalen News der vergangenen Nacht“ berichten. Auch die SRG hat am Montagmorgen ein neues Videoformat lanciert. „Zwei am Morge“ sei die „erste Youtube-Morgenshow“ der Schweiz. Gestaltet und moderiert wird das Format von Julian Graf und Ramin Yousofzai, den Betreibern der Comedyseite Uni GAG. Unterstützt werden sie von Robin Pickis, der hinter der Marke „Schwiizchiste“ auf Instagram und YouTube steckt. +++

Massiver Stellenabbau bei SDA. Die Schweizerische Depeschenagentur streicht in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 ihrer 180 Stellen. Den Entlassenen würde ein Sozialplan sowie eine Beratung angeboten. Wegen der „Medienkrise“ rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von 1,9 Millionen Franken. Damit möglichst wenig Menschen entlassen werden müssten, gelte bereits seit Herbst 2017 ein Stellenstopp. Auslaufende Verträge mit Stagiares würden nicht erneuert. Ausserdem plane man mit Frühpensionierungen und Pensenreduktionen. +++

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“Durchgeknallt!”: Schawinski attackiert “No Billag”-Initiative

billagDer Radio- und Fernseh-Pionier lässt in Interviews mit den AZ-Blättern Schweiz am Wochenende und Watson kein gutes Haar an der Initiative. Er bezeichnet sie als „durchgeknallt“. „No Billag“ lasse „unser bisheriges Radio- und TV-System zusammenbrechen, von dem der öffentlich-rechtliche Sektor ein wichtiger Teil ist, und zwar mit Leistungen, die die Privaten in einem kleinen Land wie der Schweiz nicht finanzieren können“. Auch die Initianten geht Schawinski hart an. Sie hätten „keine Ahnung von der Materie“. Keine einzige Person im Initiativ-Komitee habe „auch nur die geringste Erfahrung im Radio- oder TV-Bereich“. Aber auch die SRG bekommt ihr Fett weg. Sie habe mit ihrem Verhalten in der Vergangenheit dazu beigetragen, das die Initiative überhaupt möglich wurde. Sie müsse schlanker werden.

“Ernst der Lage nicht erkannt”
Im Radiobereich könnten etwa SRF 1 und SRF 3 zusammengelegt werden, auch beim Fernsehen gebe es Sparpotential. Die Führung habe „den Ernst der Lage noch nicht erkannt, sonst hätte sie längst signalisiert, dass sie bei den Programmen zu Abstrichen bereit ist“. Seinen Kritikern entgegnet Schawinski, er habe immer gegen das SRG-Monopol gekämpft, aber nie gegen die Existenz der SRG. Hintergrund des Interviews ist Schawinskis neustes Buch „No Billag?“. Diese liefere Gegnern und Befürwortern der Initiative Informationen und zeige, welche Folgen die „No Billag“-Initiative nach sich ziehen würde.

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“No Billag”-Arena, schwarz-weisse Rundschau, ZDF und Netflix

billagSRF sucht Teilnehmer für „No Billag“-Arena. Es dürfte eine hitzige Diskussion werden: an diesem Freitag dreht sich die Arena bei SRF 1 um die „No Billag“-Abstimmung am 4. März. Unter der Leitung von Jonas Projer werden Martin Candinas vom überparteilichen Nein-Komitee und Andreas Kleeb von „No Billag“ die Klingen kreuzen. Aber auch das Publikum soll mitdiskutieren. Deshalb sucht das Schweizer Fernsehen „Argumente aus der Bevölkerung“. Wer sich an der Debatte in der Arena beteiligen wolle, solle sich beim Schweizer Fernsehen melden. +++

SRF-Rundschau feiert in Schwarz-Weiss. Am Mittwoch bekommen die Zuschauer eine ungewöhnliche Rundschau zu sehen. Die Sendung wird auf schwarz-weiss und im allerersten Studio-Dekor von 1968 ausgestrahlt. Neben Moderator Sandro Brotz werden Erich Gysling und Hannes Britschgi in der Sendung zu Gast sein. Grund ist der 50. Geburtstag der SRF-Politsendung. +++

ZDF will mit Netflix zusammen arbeiten. Der Sender sei „grundsätzlich offen“ für Kooperationen, erklärt ZDF-Intendant Thomas Bellut im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Es gibt auch bereits ein erstes Beispiel: im Kinderprogramm hätten das ZDF und Netflix bereits zusammen gearbeitet. Er könne es sich etwa vorstellen, die im November angekündete Serie „Zellers Reeperbahn“ mit Ulrich Tukur zusammen mit einem Streaming-Anbieter wie Netflix zu produzieren. +++

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