Mehr Leser für TagesWoche und BZ Basel, weniger für BaZ

zeitungsstaenderhochDie Basler Zeitung bleibt zwar mit 105’000 LeserInnen der Platzhirsch im Raum Basel. Trotzdem können sich TagesWoche und BZ Basel freuen. Die TagesWoche gewann zwischen September 2015 und September 2015 rund 30 Prozent an Leserschaft, bei der BZ Basel sind es 16 Prozent. Die BaZ dagegen musste Federn lassen und verliert vier Prozent. Das zeigt die neuste Leserschaftsstudie Mach Basic der Wemf AG Medienforschung, zu der die KollegInnen von persoenlich.com eine anschauliche Grafik erstellt haben. Aus dieser ist auch ersichtlich: einige Zeitungen können fürs Erste durchschnaufen: die Leserzahlen haben sich stabilisiert oder stiegen sogar leicht an.

Die BaZ und die geheimisvolle Druckmaschine
Gleichzeitig berichtet die BZ Basel, die Basler Zeitung habe den Druckauftrag mit der Tamedia gekündet. Auf Ende April 2018 sei der Auftrag ordentlich gekündet worden, wird Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer zitiert. Zusammen mit weiteren Hinweisen kommt der Artikel zur Frage: „Druckt die Basler Zeitung bald wieder in Basel?“. Schon am Sonntag berichtete die NZZ, Christoph Blocher habe eine in Basel eine Occasion-Druckmaschine aufstellen lassen, vermutlich an der Hochbergerstrasse in Kleinhüningen.

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Giacobbo entschuldigt sich für Anti-FCB-Tweet

fcbiel1Mit einer zünftigen Twitter-Nachricht über die Muttenzerkurve hatte sich TV-Satiriker Viktor Giacobbo gestern Abend keine Freunde bei den FC Basel-Fans gemacht. Giacobbo war beim Schweizer Cup-Halbfinal zwischen Winterthur und Basel ebenfalls im Stadion und ärgerte sich über die Aktion von FCB-Fans aus der Muttenzer Kurve, die wiederholt Fussbälle auf den Rasen warfen, um so gegen die nach ihrer Meinung zu frühe Anspielzeit des Matches zu protestieren. Dadurch musste der Anpfiff der Partie mehrere Male unterbrochen werden. Prompt entfuhr es Viktor Giacobbo: “Die Arschlochkurve verzögert den Beginn”. Flankiert vom Hashtag des Spiels: #FCWFCB. Der Tweet ist übrigens mittlerweile  gelöscht worden.

“Der Tweet war unüberlegt”
Das Echo der FCB-Fans war entsprechend: „Im Ton vergriffen und nichts begriffen“ oder „Ganz schlimm diese Aussage. Darum haben sie keine ‚Fans‘ in Basel. Typisch Zürcher!“ waren noch die höflicheren Reaktionen der FCB-Fans auf Twitter. Heute rudert Giacobbo zurück und erklärt bei Energy Basel, sein Tweet sei „keine gute Idee“ gewesen. Und: „Das hört sich jetzt ranschmeisserisch an, aber ich bin bei der Top-Liga eigentlich Fan des FC Basels“.

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Abschied vom SRF: Gratulationen und Kritik für Steffi Buchli

Der am Montag verkündete Wechsel von SRF Sport-Aushängeschild Steffi Buchli zum UPC-Sportsender „MySports“ löst Abschiedstränen und Gratulationen, aber auch Kritik aus. Das Schweizer Fernsehen bedauert den Abgang und verabschiedet Social Media-gerecht mit einem Steffi Buchli-GIF per Twitter:

Freude dagegen bei der UPC, die mit der Verpflichtung von Buchli als Moderatorin, Programmchefin und Testimonial einen PR-Coup für ihr neues bezahlpflichtiges Sport-TV-Angebot landen konnte. „MySports“ ist das Pay TV-Senderpaket von UPC, das sich die Eishockeyrechte für die Saison 2017/18 sichern konnte.

Bei den TV-ZuschauerInnen ist das Bedauern gross, Steffi Buchli als SRF-Moderatorin zu verlieren. Zwischen den vielen positiven Tweets tummeln sich allerdings auch einzelne kritische:

Kritik am Wechsel von Buchli zu „MySports“ kommt auch vom Tages Anzeiger. Er bringt den Ehemann von Buchli ins Spiel: Florian Kohler, Geschäftsführer des Schweizer Eishockeyverbandes. Dieser wird vom Tagi als „ehrgeizig“ bezeichnet und sei „ein Auslöser“ für den Wechsel gewesen. Kohler habe im Frühling 2016 „die Fernsehrechte für das Eishockey an UPC verkauft“. Auch dieser Artikel wird auf Twitter heiss diskutiert:

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Stellenabbau bei Basler Zeitung: 23 Jobs weg?

bazstapelDie Basler Zeitung und die Pendlerzeitung „BaZ kompakt“ werden ab Mitte Jahr zum grössten Teil nicht mehr in Basel, sondern in Chur gelayoutet und korrigiert. Die Zusammenarbeit zwischen Basler Zeitung und Somedia koste zusammen mit einer Sparrunde ingesamt 23 Jobs in Basel, schreiben die Mediengewerkschaften Impressum und Syndicom und fordern einen Sozialplan für die Betroffenen. Es sei „zu früh“ um einzuschätzen, wie viele Angestellte von dieser Umstellung betroffen seien, so eine BaZ-Sprecherin gegenüber der SDA. Es sei denkbar, dass den betroffenen BaslerInnen Ersatzjobs in Chur angeboten würden.

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Formel 1 im SRF, Roger gegen Markus, Genial daneben

tvbildschirmblau2Formel 1 bleibt beim SRF. Das Schweizer Fernsehen hat sich die TV-Rechte für den Formel 1-Zirkus bis 2019 gesichert. Das berichtet der Klein Report. Wie tief SRF dafür in die Taschen greifen musste, erfahren die Gebührenzahler*innen aber nicht. „Über die Vertragsdetails haben die Partner Stillschweigen vereinbart“, heisst es von Seiten SRF. Neben der Formel 1 hat SRF auch die TV-Rechte für die Motorrad-Rennen bis 2021 verlängert. +++

Roger gegen Markus im TV. Seit einiger Zeit duellieren sich Roger Schawinski und Markus Somm jeden Montag bei Radio 1. Nächsten Montag werden sich der Radio-Pionier und der BaZ-Chef auch im Fernsehen duellieren. Bei Schawinskis gleichnamiger TV-Talk-Show. Zankapfel der Sendung wird US-Präsident Donald J. Trump sein. Schawinski und Somm ziehen nach den ersten zwei Monaten seiner Präsidentschaft eine Zwischenbilanz. +++

Erfolgreiches Comeback für „Genial daneben“. Nach den ersten drei Ausgaben der Neu-Auflage der Comedy-Rateshow mit Hugo Egon Balder kann Sat.1 eine positive Zwischenbilanz ziehen. Die dritte Ausgabe am Freitagabend sahen 2,6 Millionen Zuschauer*innen. Die Quote lag bei 8,4 Prozent. Bereits die ersten beiden Ausgaben von „Genial daneben“ verhalfen Sat.1 zu erfreulich hohen Einschaltquoten. +++

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Mona Vetsch wieder im TV, UPC startet Sportsender

tvbildschirmblau2TV-Comeback für Mona Vetsch. Für die Dok-Serie „Auf und davon Spezial“ kehrt Radiofrau Mona Vetsch vor die Fernsehkameras zurück. Acht Jahre nach der ersten Staffel besucht Mona die Auswanderer von damals in Australien, Florida, Bali und Schweden. Besonders hart hat das Schicksal die Schweizer Auswanderer in Italien getroffen: sie wurden von einem Erdbeben getroffen und leben seither in einem Wohnwagen. +++

Neuer Schweizer Sport-TV startet im Sommer. Der kostenlose UPC-Sender „MySports HD“ zeige pro Woche mindestens ein Spiel der Schweizer Eishockey-Liga, so eine Sprecherin gegenüber dem Klein Report. Wer mehr Eishockey sehen will, müsse das MySports-Senderpaket bei UPC abonnieren. Was die Sportsender kosten sollen, darüber wolle die UPC „noch keine Auskunft geben“. +++

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SRF-Comeback für Ansager, MTV verleiht TV-Award

2013-08-14 15.35.01SRF holt Programmansager zurück. Die Zeiten, wo die Vorschau auf das tägliche Fernsehprogramm noch von etwas hüftsteifen Ansager*innen verkündet wurde, ist längst vorbei. Nicht ganz: zumindest für eine Woche holt das Schweizer Fernsehen die Ansager*innen zurück. In der letzten Märzwoche vom 25. März bis 1. April verkünden Schweizer Comedians wie Emil Steinberger, Michael Elsener oder Dominic Deville jeweils um 20 Uhr das Abendprogramm. Damit will SRF Werbung machen für seine Humor-Woche mit einem Dok-Film über Divertimento oder der Spezialsendung der welschen Satiresendung „26 Minutes“. +++

Schweizer Comedian bekommt Sat.1-Show. Der schweizerisch-deutsche Doppelbürger Antoine Monot jr. wird ab dem 14. April mit seiner ersten eigenen Sketch-Comedy-Show „Knallerkerle“ beim deutschen Privatsender Sat.1 zu sehen sein. Vorlage für das Format ist die bereits seit Jahren erfolgreiche Sketch-Comedy-Reihe „Knallerfrauen“ mit Martina Hill. +++

MTV Movie Awards neu auch für TV-Serien. Der Filmpreis des TV-Senders MTV wird pünktlich zu seinem 25. Geburtstag erweitert. Neu werden neben den besten Hollywood-Produktionen auch die erfolgreichsten TV-Serien ausgezeichnet, berichtet wunschliste.de. Deshalb wird die Preisverleihung neu auch „MTV Movie & TV Awards” heissen. Die diesjährige Verleihung findet am 7. Mai im Shrine Auditorium in Los Angeles statt. +++

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SRF-Arena knackt Beschwerde-Rekord

Noch nie in der 25-jährigen Geschichte der SRG-Ombudsstelle habe es mehr Beschwerden wegen einer einzelnen Sendung gehagelt als für die Arena vom 24. Februar. Das berichtet persoenlich.com. Damals diskutierte Moderator Jonas Projer mit seinen Gästen über das Thema „Trumps Krieg gegen die Medien“. Vor allem mit Talkgast Daniele Ganser kam Jonas Projer öfters ins Gehege. Genau diesen Disput bemängelte die Mehrheit der 492 Beschwerden. Man habe Ganser als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet. „Etliche“ Reklamationen seien allerdings einheitlich formuliert. Deshalb könne vermutet werden, dass die Reklamationen von Ganser und seinen Followern über die sozialen Medien angefeuert wurden.

Bisheriger Rekordhalter entthront
Mit fast 500 Beschwerden hat die Arena übrigens Roger Schawinski vom Thron gestossen. Mit seinem Streitgespräch mit Satiriker Andreas Thiel im 2014 war Schawinski bisheriger Beschwerde-Rekordhalter in der SRG.

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ProSieben gehackt, Comeback für Gress, Untertitel-Zwang

Hackerangriff auf ProSieben & Co. Eine Hackergruppe, die offenbar die türkische Regierung unterstützt, hat am Mittwoch diverse Twitter-Konten von Organisationen wie Amnesty International, aber auch von Prominenten wie Klaas Heufer-Umlauf gehackt und gekaperte Tweets abgesetzt mit Anfeindungen gegen Deutschland und Holland, gespickt mit einem Hakenkreuz. Auch der TV-Sender ProSieben war von diesem Hacker-Angriff per Twitter betroffen:

Gilbert Gress: Comeback als TV-Experte. Jahrelang war Gress als Fussballexperte im Schweizer Fernsehen zu sehen. Für die Sendung „Der Match“ trainierte er sogar eine Fussballmannschaft bestehend aus Schweizer Promis wie Baschi, Stress oder Toni Brunner. Nach der Fussball-WM 2014 sei er vom Schweizer Fernsehen “abgesägt” worden, schreibt der Klein Report. Nun gibt Gress sein Comeback beim Privatsender TV24 bekannt. Für die Quali-Spiele zur WM 2018 wird er zusammen mit Murat Yakin als Experte im Einsatz sein. +++

Auch 3+ und TV24 müssen Untertitel anbieten. Nicht nur die konzessionierten TV-Sender wie zum Beispiel Telebasel müssen ab April Untertitel für Gehörlose anbieten, sondern auch TV-Stationen ohne Konzession. Das berichtet persoenlich.com. Die Rede ist von „wöchentlich einer Sendung“. Bei Telebasel ist der Aufwand noch grösser, wie die Basler Zeitung berichtet. Der Sender muss seine tägliche Newssendung ab der ersten Wiederholung mit Untertitel anbieten. Das bedeute viel Aufwand für den Sender: mehr Personal, Schulung der Mitarbeitenden und neue Computerprogramme, so der Telebasel-Geschäftsführer Dominik Prétôt. +++

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Billag darf keine Radio- und TV-Gebühren mehr eintreiben

tvbildschirmblau2Auf ihrer Homepage stellt sich die Billag als „Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren“ vor. Damit ist bald Schluss. Ab 2019 darf die Billag keine Rechnungen mehr für den Radio- und TV-Empfang an die Schweizer Haushalte verschicken. Bei einer Ausschreibung des Bundes hat neu die Serafe AG den Zuschlag erhalten. Diese hat bisher vor allem das Inkasso für Krankenkassen durchgeführt. Die Billag verliert damit auf einen Schlag 90 Prozent ihres Auftragsvolumens, möglicherweise müsse die Firma schliessen und 250 Mitarbeitende verlieren ihren Job, so ein Billag-Sprecher gegenüber persoenlich.com. Die Mediengewerkschaft Syndicom kritisiert den Entscheid und erwartet von Serafe, dass das Unternehmen die Billag-Angestellten übernimmt.

Und die No Billag-Initiative?
Auf die No Billag-Initiative habe der Wechsel übrigens keinen Einfluss, berichtet persoenlich.com. Die Billag würde im Initiativtext nicht vorkommen. Konkret stehe dort, weder der Bund noch Dritte sollen Empfangsgebühren verlangen dürfen. Der Billag-Paukenschlag wurde natürlich auch intensiv auf Twitter diskutiert:

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