Roboter-Cowboys, böse Bildschirme, Zufalls-Präsident

Irgendwann sind alle Geschenke ausgepackt, alle Weihnachtslieder gesungen und der Bauch voll vom Essen. Und was dann? Kein Problem! Für die langen (und teilweise vielleicht auch langweiligen) Festtage haben die Bachmediennews drei Serientipps zusammen gestellt, die sie nicht verpassen sollten.

Tipp 1: Westworld

Nicht umsonst fühlt sich der Seriennerd bei „Westworld“ an die „guten, alten Zeiten“ mit der Kultserie „Lost“ erinnert. Bei beiden Serien war und ist J. J. Abrams mit an Bord. Aber nicht nur das: beim betrachten von „Westworld“ stellt sich immer mehr das „Lost“-Gefühl ein. Mit ihm aber leider auch die Angst, „Westworld“ könnte ebenso unbefriedigend enden. Trotzdem wird der Serienfan geradezu in die Geschichte eingesaugt. Ausgangspunkt ist ein typisches Westerndorf mit allen Klischees, die dazu gehören: wilde Cowboys, böse Gangster, leichte Mädchen und Whiskey. Das Dorf dient aber nur als Kulisse für einen Vergnügungspark in der Zukunft, wo es der Menschheit gelungen ist, täuschend echte menschliche Wesen zu erschaffen. Diese fristen ihr Dasein in der künstlichen Cowboy-Welt und sind nur zum Vergnügen der Besucher*innen da. Bis das geschieht, was geschehen muss…

Tipp 2: Black Mirror

Eine faszinierende, aber gleichzeitig erschreckende Zukunftsvision bietet auch die britisch-US-amerikanische Science-Fiction-Serie „Black Mirror“. Hier wird nicht eine fortlaufende Handlung wie ein Faden weiter gesponnen, sondern die Zuschauer*innen finden sich in jeder Episode in einer neuen futuristischen Welt. Hier werden moderne Techniken wie Social Media, Computergames oder künstliche Intelligenz aufgegriffen und gezeigt, wie sich die Techniken in der Zukunft entwickelt haben können, meistens zum Nachteil der Menschen. Und genau das spürt man leider auch allzu oft, die dystopische Sicht der Macher auf die moderne Technik.

Tipp 3: Designated Survivor

Stell dir vor, du wärst plötzlich und unverhofft Präsident der USA. Genau dieses Schicksal widerfährt Kiefer Sutherland alias Tom Kirkman. Bei einem Anschlag auf das Capitol wird die ganze US-Regierung ausgelöscht. Kirkman ist der „Designated Survivor“, also das letzte lebende Mitglied der Regierung und wird so innerhalb von Minuten vom Wohnbauminister zum US-Präsidenten. Er muss sich nicht nur in der Schlangengrube Washington zurecht finden, sondern gleichzeitig auch das Land führen und eine neue Regierung aufbauen. Eine Aufgabe, die von Folge zu Folge schwieriger wird. „Designated Survivor“ ist eine gute Mischung aus dem Action von „24“ und der Politik aus „House of Cards“.