Schwaches Feuer im SRF, Netflix parodiert Klassiker

403598_196683613755058_1531914369_nQuotenflopp bei Weihnachts-TV-Experimenten. Mit dem Cheminée-Feuer am Heiligen Abend konnte das SRF sprichwörtlich keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken. Gerade mal 11’000 Zuschauer*innen wollten dem „Slow TV-Projekt“ „Füür“ zusehen. Und das zur besten Sendezeit von 18 bis 20 Uhr. Zum Vergleich: am Weihnachtstag schalteten zu dieser Zeit fast dreimal so viele TV-Zuschauer*innen SRFzwei ein, am Stephanstag fast sechsmal so viele. Noch bizarrer ging es am Heiligen Abend nur auf RTL 2 zu und her. Der deutsche Privatsender übertrug die Weihnachtsfeier von Daniela Katzenberger und ihrer Familie live im TV. Nur 620’000 Personen wollten dabei sein. +++

Tele Bielingue-Chef geht zu TeleBärn. Markus Böni verabschiedete sich gerade erst kurz vor Weihnachten von seinem Fernsehpublikum beim Bieler Lokalsender. Nun ist klar, wo der 55-jährige Journalist in Zukunft zu sehen sein wird. Böni wird einer von zwei neuen Moderatoren im „Talk täglich“ bei TeleBärn. Ebenfalls neu an Bord ist der Schauspieler, Comedian und Moderator Dominik Gysin. +++

Netflix mit „eigener“ Version von „Dinner for One“. Pünktlich auf den Silvester macht der Streamingdienst mit seiner neusten Marketing-Idee von sich reden. Netflix hat eine Neuauflage des Silvester-Sketch-Klassikers „Dinner for One“ drehen lassen. Auch in Schwarz-weiss, auch mit Miss Sophie und ihrem tollpatschigen Butler. Aber hier heissen die imaginären Gäste Saul Goodman, Francis Underwood, Pablo Escobar und Crazy Eyes, die wohl berühmtesten Figuren aus den Netflix-Serien „Better Call Saul“, „House of Cards“, „Narcos“ und „Orange is the new black“.