SRF gewinnt, Telebasel verliert, Referendum steht

2013-08-14 15.35.01Zuschauerzahlen: SRF sieht sich in der Pole Position. Im letzten Jahr hätten die drei TV-Kanäle SRF 1, SRFzwei und SRFinfo zusammen 32, Prozent Marktanteil erreicht. Am Hauptabend wären es sogar 41 Prozent, mehr als die sieben nächsten Konkurrenten zusammen, freut sich SRF-Direktor Ruedi Matter an der Jahres-Medienkonferenz. Einen gewichtigen Anteil an diesem Erfolg dürfte allerdings auch auf die Fussball-WM in Brasilien und die Olympischen Winterspiele in Sotchi zurückzuführen sein. In diesem Jahr sind die grossen Sportereignisse etwas dünner gesät (mal abgesehen von der Frauen-Fussball-WM), darum will sich das SRF voll und ganz auf die National- und Ständeratswahlen im Herbst konzentrieren. In der Unterhaltung setzt man auf Bewährtes, aber halt auch schon Bekanntes wie „Die grössten Schweizer Talente“ neben wenigen neuen Formaten wie das zweiteilige Doku-Drama „Tatort Matterhorn“ oder die neue Krimireihe „Das Team“ mit Carlos Leal. +++

Weniger Marktanteil für Telebasel. Im zweiten Semester 2014 sank der Marktanteil des Basler TV-Senders um 0,2 Prozent auf einen Prozent, hat mit 11,6 Prozent aber immer noch eine hohe Nettoreichweite. Das zeigen die neusten Zahlen von Mediapulse und Publica Data. Am erfolgreichsten war Tele Ticino mit einer Nettoreichweite von 18,3 Prozent. Auch der Marktanteil stieg um 0,2 Prozent auf 1,2 Prozent. Das Schlusslicht war Tele 1 mit einem Minus von 1,9 Prozent bei der Nettoreichweite. +++

2014-01-31 00.18.23Roger und Roger streiten nicht mehr – wegen Streit. Die montagabendliche Streitsendung „Roger gegen Roger“ auf Radio 1 ist am Montagabend erstmals seit ihrem Bestehen ausgefallen. Der Grund war keine technische Panne, sondern ein Streit zwischen den beiden Protagonisten Roger Schawinski und Roger Köppel. Das berichtet die NZZ. Stein des Anstosses sei ein geplanter Artikel in Köppels „Weltwoche“, in dem auch Schawinski eine Rolle spielen solle. Der Streit über diesen Artikel habe in der Absage der Radiosendung gemündet, wie es jetzt weitergehe, sei unklar. +++

Referendum gegen neue Billag-Gebühren steht. Am Montag habe man das Referendum gegen das neue Abgabemodell im RTVG bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht, meldet der Schweizerische Gewerbeverband. Die dafür nötigen 100‘000 Unterschriften habe man in „rekordverdächtigen acht Wochen“ gesammelt. Das Referendum gegen die „Billag-Mediensteuer“ kommt voraussichtlich am 14. Juni 2015 an die Urne. +++