Telebasel reagiert, Kritik an München, Gilmore Girls-Comeback

tvbildschirmblau2Telebasel will Zuschauerschwund stoppen. Der Lokalsender wolle mit „Anpassungen“ auf den Einbruch der Einschaltquoten reagieren, berichtet das SRF Regionaljournal. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 hatte Telebasel einen Viertel seiner Zuschauer*innen verloren (Bachmediennews berichtete). Er nehme die Kritik der Zuschauer*innen ernst, so Telebasel-CEO Dominik Prétôt. Vor allem habe er unterschätzt, wie sehr das Publikum die kompakte Newssendung „7vor7“ vermisse. Man wolle aber nicht zurück zu dieser Marke, sondern neue Marken schaffen, zum Teil mit einem neuen Publikum. +++

Kritik an deutschen Medien nach München. Die deutschen Fernsehsender hätten in der Berichterstattung um den Amoklauf in München „einen irrsinnig schlechten Job“ gemacht, schreibt das Onlineportal Watson. Die Sendezeit sei „ahnungslos zerredet“ worden. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erklärt, den Sendern hätten die News, die Fakten, der Hintergrund und die Bilder gefehlt. Die Versäumnisse von München könne man nur mit einer „Entschleunigung“ der TV-News ausmerzen. Ausserdem sollten in den Schulen und Universitäten die „Urfragen“ des Journalismus gelehrt werden. +++

Gilmore Girls-Comeback im November. Nun ist klar, wann die Gilmore Girls ihr Serien-Comeback haben werden. Netflix wird die vier neuen Folgen der Kultserie um Lorelai Gilmore und ihre Tochter Rory am 25. November Online stellen. In jeder der vier Episoden soll eine Jahreszeit in der fiktiven Kleinstadt Stars Hollow gezeigt werden. In einem Trailer gibt der Streamingdienst schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen Folgen der Gilmore Girls. +++