The Voice of Switzerland: Talente, Juroren, Emotionen

Quelle: Screenshot 3+

Seit Wochen hat der Privatsender 3+ die grosse Werbetrommel gerührt für sein neustes TV-Projekt, das Comeback von „The Voice of Switzerland“. Am Montagabend war nun die Premiere. Auf den bekannten roten Drehstühlen sitzen in der Schweizer Neuauflage die Basler Anna Rossinelli und DJ Antoine, der Bieler Musiker Noah Veragut und quasi als Schweizer Version von „The BossHoss“ die beiden „Büezerbuebe“ Gölä und Trauffer. Und diese Coaches und auch die Gesangstalente machten ihre Arbeit gut. Keine Szene schien zufällig oder überflüssig, die Sendung ist nach dem bewährten internationalen Konzept professionell und süffig produziert.

Süffig und professionell
In den besten Momenten der Sendung fühlten sich die TV-Zuschauer berührt, wenn Kandidatinnen etwa von ihren überwundenen Krankheiten berichteten und danach mit ihrer Stimme Publikum und Coaches überzeugen konnten. Die Zuschauer, die für die Neuauflage von „The Voice of Switzerland“ SRF zu 3+ rüber gewechselt haben, müssen sich aber sicherlich noch etwas an die hektischen Schnitte und das manchmal marktschreierische Auftreten des Formates gewöhnen. Wenn die Macher in den nächsten Folgen neben den lauten Tönen manchmal auch die leisen Töne treffen, sollte einem Erfolgsformat eigentlich nichts mehr im Wege stehen.