Umfrage: Mehrheit befürwortet «No Billag»-Initiative

billag57 Prozent der Stimmbürgerinnen und -Bürger würden derzeit die «No Billag»-Initiative annehmen. Das zeige eine neue Umfrage, die der SonntagsZeitung vorliegt. Nur 34 Prozent würden ein Nein in die Urne legen und 8 Prozent zeigen sich noch unentschlossen. Und was die SRG-Befürworter noch mehr Sorgen sollte. Die Befragten glauben nicht, das die Abschaffung der Billag-Gebühren das Aus der SRG und damit aller SRF-Radio- und Fernsehstationen bedeuten würde. Auch 34 lokalen Radio- und Fernsehsender würde bei einem Ja zu «No Billag» der Stecker gezogen, wie der Branchenverband Telesuisse betont.

Keine Partystimmung bei «No Billag»-Initianten
Doch auch im Lager der «No Billag»-Initianten scheint keine Champagnerstimmung zu herrschen. Die Umfrage sei «mit grosser Vorsicht zu geniessen». Man vermutet einen «Trick (…), um die Stimmbürger zu beeinflussen». Diese Umfrage würde vor allem den «No Billag»-Gegnern in die Karten spielen. Diese seien nun «motiviert, noch mehr Geld für die Nein-Kampagne zu spenden und noch aktiver zu werden». Ausserdem bestehe «die Gefahr», dass sich nun die «No Billag»-Befürworter zurücklehnen würden.

3+-Chef schaltet sich ein
Inzwischen hat sich auch der 3+-Chef Dominik Kaiser in die Debatte um die «No Billag»-Abstimmung eingeschaltet. Bei einem Ja zu «No Billag» könne er sich gut vorstellen, «noch schneller noch mehr Geld in zusätzliche Schweizer Programminhalte» zu investieren, wie Kaiser in der Aargauer Zeitung erklärt. Vor allem im Bereich Fiktion und Unterhaltung. Und Kaiser kündet in einem Nebensatz an, einen Schweizer Krimi produzieren zu wollen, unabhängig vom Ausgang der Abstimmung. «Wir werden 2018 einen Krimi mit einem Ermittlerpaar produzieren, das in den Bergen gemeinsam Fälle löst».

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