Von „Dramatisch“ bis „Richtig so“ – Reaktionen auf den SRG-Sparkurs

Die SRG will bis in vier Jahren 100 Millionen Franken sparen und 250 Vollzeitstellen abbauen. Diverse Formate wie Kurt Aeschbachers Talkshow oder „Nachtwach“ werden abgesetzt, das Budget für Spielfilme und Serien gekürzt. Diese Meldung löste heute Donnerstag ein grosses Echo aus, auch ausserhalb von Leutschenbach. Die Mediengewerkschaft SSM hat Erwartungsgemäss wenig Freude am SRG-Rotstift. Der angekündete Abbau treffe den „Arbeitsmarkt im arg gebeutelten Medienbereich empfindlich“. Man verlange von der SRG, „von Kündigungen abzusehen“. Man wolle zusammen mit dem Personal „Alternativen zum Stellenabbau ausarbeiten und diese der SRG-Führung unterbreiten“. Die Grüne Partei fordert den Bund auf, zu handeln. Er solle Stellung beziehen und Lösungen vorschlagen, „die dem Abbautrend Einhalt gebieten“. Ganz anders tönt es beim SVP-Politiker Claudio Schmid. Dieser gratuliert der SRG auf Twitter „für diesen mutigen und wichtigen Schritt“. Er sei „konsequent und nötig“.