Zahlen, bitte! Die Gewinner und Verlierer bei Radio und TV

Hörerzahlen: Energy Zürich verteidigt Spitzenplatz. Der Zürcher Privatsender bleibt auch im ersten Semester 2019 das meistgehörte Privatradio der Deutschschweiz. Energy Zürich erreicht täglich 280’000 Hörer*innen, Silber geht an Radio 24, Bronze an Radio Pilatus. In der Region Basel ist Energy Basel klarer Leader in der Gruppe der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, mit 46 Prozent Vorsprung zur Konkurrenz. Bei den SRG-Radios sind SRF 1 und SRF 3 die Quoten-Platzhirsche mit 1,3 und 1,1 Millionen Hörerinnen und Hörern. +++

TV-Quoten: SRF vor 3+ und TeleZüri. Die beiden Kanäle des Schweizer Fernsehens holen im ersten Semester 2019 die höchsten Marktanteile. SRF 1 liegt bei 19,2 Prozent, SRFzwei bei 9,9 Prozent. Dominik Kaisers 3+ kommt als erster Schweizer Privatsender auf Rang 11 mit 1,9 Prozent Marktanteil. Allerdings: je jünger die Zielgruppe ist, desto höher steigt 3+. In der Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen haben SRF 1 und SRFzwei noch 10,9 und 9,8 Prozent Marktanteil. 3+ folgt bereits auf Rang 8 mit 3,3 Prozent Marktanteil. Bei den Lokalsendern mit einer Konzession ist Tele M1 am erfolgreichsten mit 141’000 Zuschauer*innen. Telebasel erreicht 85’000 Zuschauer*innen. +++

SRF-Quoten: „Meteo“ und „Der Bestatter“ schwingen obenaus. Die täglichen Wetterprognosen mit Thomas Bucheli und Co. mit durchschnittlich 867’000 Zuschauer*innen und das Finale von Mike Müllers „Der Bestatter“ mit 798’000 Zuschauer*innen waren die beliebtesten Sendungen des Schweizer Fernsehens im ersten Halbjahr 2019. Auch weit oben in der Quoten-Hitparade waren die Lauberhorn-Abfahrt, die WM-Silbermedalille von Corinne Suter, „SRF bi de Lüt“ mit Nik Hartmann und der Final des Eurovision Song Contests mit Luca Hänni. +++